Baugebiet wird bald erschlossen

„Am Geissberg V“ in Gottmannshofen entsteht ein neues Baugebiet mit 14 Grundstücken. Illustration: TB Markert Stadtplaner

Ins neue Baugebiet „Am Geissberg V“ am östlichen Rand des Wertinger Ortsteils Gottmannshofen kommt Bewegung. Es erstreckt sich über insgesamt 14 Baugrundstücke in der Größe von rund 600 bis knapp 1.300 Quadratmeter, die zu erschließen sind. Mittlerweile hat die Stadt den Ausführungszeitraum dafür bekanntgegeben. Er ist für den kommende Sommer beziehungsweise Herbst vorgesehen.

Das neue Baugebiet wurde wegen der anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt Wertingen notwendig. Um diese zu decken, seien die bestehenden Wohnbaulandpotentiale im Geltungsbereich rechtskräftiger Bebauungspläne allein nicht ausreichend, urteilt das Büro TB Markert in dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Umweltbericht für den Bebauungsplan „Am Geissberg V“. Die Kommune will den Wohnbaulandbedarf zum Teil durch die Aufstellung von neuen Bebauungsplänen entgegenwirken. So entsteht ein Areal für das Gebiet östlich des Amannweges und nördlich der Christoph-von-Beer-Straße in Gottmannshofen.

Gute Anbindung

Das Baugebiet „Am Geissberg V“ ist infrastrukturell gut angebunden. Nördlich davon verläuft die Kreisstraße DLG 19. Rund 500 Meter westlich befindet sich die Haltstelle Reatshofen der Buslinie 400, circa zwölf Kilometer östlich der Bahnhof Meitingen mit Anschluss an den Nah-und Fernverkehr.
Geplant ist ein Wohngebiet, das von freistehenden Einfamilienhäusern in Einzel-und Doppelhausbebauung geprägt wird. Ziel sei die Umsetzung einer organischen Siedlungsentwicklung, so die Stadtplaner von TB Markert.
In Bezug auf Art und Maß der baulichen Nutzung solle sich das Baugebiet an der westlich liegenden, benachbarten Wohnlage orientieren.

Architektonischer Spielraum

Dennoch erhalten die künftigen Bauherren einen großen Spielraum für die Ausgestaltung ihrer Häuser. Damit soll Raum geboten werden für sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Architektur.
Das Baugebiet werde an die Kreisstraße DLG 19 angeschlossen, teilt die Stadt mit. In Abstimmung mit dem Tiefbauamt des Landratsamts in Dillingen seien eine Linksabbiegespur und eine Querungshilfe für Fußgänger im Einmündungsbereich des neuen Baugebiets eingeplant.
Großes Augenmerk richten die Planer auf die Entwässerung. Sie erfolgt im Trennsystem, wobei das Schmutzwasser mit Einzelpumpstationen und einer Abwasserdruckleitung an den bestehenden Schmutzwasserkanal in der Christoph-von-Beer-Straße angeschlossen wird. Dies wird notwendig durch die Höhensituation des bestehenden Geländes. Das Niederschlagswasser geht in eine Versickerungsanlage.
Die Gesamtkosten für die Erschließung des Baugebiets belaufen sich auf brutto rund 1,13 Millionen Euro. Beinhaltet sind hier der Straßenbau, die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung. (spr)
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