CSU verjüngt Vorstandschaft

Als Nachfolger von Alfred Schneid (links) als Wertinger CSU-Ortsvorsitzender wurde Hans Moraw gewählt. Er erhielt als Symbol des Amtsübergangs von seinem Vorgänger die Schlüssel zum CSU-Schaukasten vor dem ehemaligen Amtsgerichtsgebäude. Foto: privat

Der CSU-Ortsverband Wertingen hat einen neuen Vorsitzenden. Hans Moraw wurde Nachfolger von Alfred Schneid. Der 48-jährige Kaufmann wurde von der Versammlung im Gasthof „Bergfried“ einstimmig in das Amt gewählt.
Schneid hatte sich nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung gestellt. Der 66-Jährige übergab die Führung auf eigenen Wunsch in jüngere Hände.

Der neue Vorsitzende kann sich auf ein engagiertes Team stützen. Hans Moraw wird flankiert von Geschäftsführer Jürgen Dietmayr sowie der Riege der stellvertretenden Vorsitzenden Daniela Greisl, Johann Bröll und Thomas Gottfried.
Die engere Vorstandschaft wird - wie bisher - ergänzt von Schriftführer Hans Miller und Schatzmeister Stefan Wagner. Die Mitglieder aus der Gemeinde Laugna werden von Bürgermeister Johann Gebele und Gemeinderat Ulrich Reitenberger junior repräsentiert.

Erfahrene Politiker stehen zur Seite

Sowohl Moraw als auch der 37-jährige Elektrotechnikmeister aus Hettlingen, Jürgen Dietmayr, sind vielfältig ehrenamtlich aktiv. Moraw sitzt im Stadtrat und ist seit einem Jahr Vorsitzender der örtlichen Wirtschaftsvereinigung. Er gehörte 24 Jahre der Freiwilligen Feuerwehr an, davon war er ein Jahrzehnt Kreisbrandmeister. Dietmayr ist Vorsitzender des Schützenvereins „Tirol" Hettlingen. Beide sehen das Ehrenamt als Rückgrat der solidarischen Gesellschaft und unverzichtbar für das Gemeinwesen an.
Zur Seite steht der verjüngten Vorstandschaft künftig ein Beirat mit erfahrenen Kommunalpolitikern. Dazu gehören neben Alfred Schneid Bezirksrat Dr. Johann Popp und die CSU-Kreisräte, Stadtratsmitglieder und Ortssprecher Franz Bürger, Karl Hurler, Alfred Sigg, Helmut Sporer, Franz Stepan, Josef Stuhler und Heinz Werner.

Verfechter von Bürgerinteressen

Dem bisherigen Ortsvorsitzenden Alfred Schneid dankte Wertingens Ehrenbürger Alfred Sigg persönlich und namens der Versammlung. Schneid übte seine Tätigkeit 25 Jahre erfolgreich aus. Dabei war er immer ein engagierter und aufrechter Verfechter der Bürgerinteressen vor Ort wie zuletzt seine Forderung nach einer Verbesserung der Busfahrtzeiten, um den Schulstandort Wertingen nachhaltig zu stärken.
Darüber hinaus engagierte er sich als Ortsvorsitzender immer wieder mit Nachdruck für politische Arbeitsschwerpunkte, die auch das Zusamtal und den Landkreis tangierten. Sein Herzblut galt in diesem Zusammenhang einer guten Infrastruktur und bestmöglichen Kreiseinrichtungen wie Kreiskrankenhaus und Gymnasium. Ein offenes Ohr hatte er in seiner Eigenschaft als Ortsvorsitzender auch stets für den Sport und die Vereine. (spr)
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