Da lässt es sich gut leben

Landrat Leo Schrell (Bild) hat seine Jahresbilanz 2015 vorgelegt. Fazit: Im Dillinger Land lässt es sich gut leben. Foto: lra

Landrat Leo Schrell zufolge ist das Dillinger Land ein „attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum“, der in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur weiter gepunktet habe. Das geht aus seiner Jahresbilanz 2015 hervor. Von Schwachstellen oder negativen Auswirkungen ist darin keine Rede.

Dafür umso mehr von positiven Entwicklungsbahnen. So spricht Schrell in seinem Fazit vor allem die starke Wirtschaftskraft des Landkreises an. Die sei auf einen krisenfesten Branchenmix und festen Rahmendaten zurückzuführen.
„Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in den letzten zehn Jahren haben sich um 20 Prozent auf rund 32.000 erhöht“, verdeutlicht der Landrat. Dies wiederum spreche für qualifizierte Ausbildungs- und zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der Region.
Stolz ist Schrell auf die Infrastruktur und die Daseinsvorsorge. Der Landkreis gehe den Weg der Modernisierung und der zukunftsfähigen Ausrichtung seiner Bildungseinrichtungen konsequent weiter, erklärt er. Damit werde der Anspruch als „Bildungslandkreis“ gefestigt.
„Erfreuliche Fortschritte“ sieht der Landrat in der Sicherstellung der wohnortnahen ärztlichen Versorgung. Dazu habe nach seinen Worten „auch die hervorragende Entwicklung“ der beiden Kreiskliniken in Dillingen und Wertingen beigetragen. Bereits im siebten Jahr in Folge würden beide Einrichtungen mehr Patienten verzeichnen.

Große Herausforderung

Nach wie vor betrachtet Schrell den Flüchtlingsstrom als „große Herausforderung“ für die Kommunen, soll heißen, dass sich Verantwortliche auf kommunaler Ebene mit vielen Problemen konfrontiert sehen: hier erklärungsbedürftige Bürger, dort hilfsbedürftige Ankömmlinge und über allem die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten.
Als positiven Aspekt wertet der Landrat das „beispielgebende ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Helferkreise“. Diese würden sich um die Integration der rund 1400 im Landkreis lebenden Flüchtlinge kümmern, lobt Schrell. „Der hohe persönliche Einsatz der rund 400 Menschen im Landkreis ist eine wertvolle und unverzichtbare Unterstützung der Arbeit der Verwaltung und verdient Wertschätzung.“
Das Dillinger Land als die einzig wahre und glückseligmachende Region? Sicher nicht. Auf Schwachstellen, Probleme oder Mängel geht der Landrat in seiner Jahresbilanz erst gar nicht ein. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.