"Das kann sich sehen lassen"

Die Wertinger Mittelschule (Bild) bereitet ihre Schüler mit einem breitgefächerten Angebot an allgemeinbildenden und arbeitspraktischen Fächern auf die Berufswelt vor. In den letzten Jahren wurde in die Bildungsstelle viel investiert. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Ob Baugebiete, Straßenbau, Kreiskrankenhaus, Schulen, Kindergärten, öffentliche Plätze oder City-Bereich - die Stadt Wertingen habe sich in den letzten Jahren positiv verändert. Diese Bilanz zieht Bürgermeister Willy Lehmeier im aktuellen „Zeitpunkt“, der Informationsschrift der Kommune.


Das Stadtoberhaupt spricht darin von „hochgesteckten Zielen“. Dabei sei die Finanzierung nicht immer leicht und die Meinungen oftmals konträr gewesen. Letztendlich entscheide jedoch das Ergebnis. „Und das kann sich sehen lassen“, meint Lehmeier erfreut.
Als Beispiel greift der Rathauschef die Mittelschule heraus. In diesem Zusammenhang resümiert er, dass die Stadt ihrem Anspruch als Schulstadt gerecht worden sei. „In der Vergangenheit wurden an der Mittelschule für rund 2,5 Millionen Euro neue Funktionsräume geschaffen und Sanierungen im Altbestand vorgenommen“, verdeutlicht Lehmeier. Diese hohen Investitionen nennt er „den Grundstein für die Einführung der Offenen Ganztagsbetreuung, den Bau einer eigenen Bibliothek und die Ausweitung des schulischen Angebots in neuen Fachräumen“.
Positiv wertete er auch das Gymnasium. Der Landkreis habe in die Bildungsstätte rund 15 Millionen investiert: „Die Schule zählt mit ihren rund 900 Schülern in Bezug auf ihr hervorragendes pädagogisches Angebot und die zeitgemäße Infrastruktur zu den Leuchttürmen im Dillinger Land.“
Bei seiner Aufzählung fehlt auch nicht das Schloss. Hier habe die Stadt in die Teilsanierung der Stadtmauer und in die Fassadengestaltung des Schlosses circa eine Million Euro in die Hand genommen. Da es sich bei der gesamten Schlossanlage um eine historische Bausubstanz handelt, unterliegt sie dem Denkmalschutz. Somit mussten alle vorgesehenen Maßnahmen im Vorfeld mit dem Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege München abgestimmt werden.
Bereits 2009 wurde eine zehn Meter lange Musterachse im nord-westlichen Bereich der Wallmauer erstellt. Zuletzt mussten die maroden Ziegelschalen mit Verblend- und dahinterliegendes Füllmauerwerk sowie Ziegelsonderformaten instand gesetzt werden.

Beitrag zur Grundversorgung

Seit Jahren trage die Stadt zudem zum Erhalt des Kreiskrankenhauses am Ebersberg zur medizinischen Grundversorgung bei. „Bis heute wurden rund fünf Millionen Euro in die Sanierung und den Neubau des Hauses gesteckt“, summiert Lehmeier. Das Krankenhaus sei darüber hinaus ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und biete jungen Menschen gute und zukunftsträchtige Ausbildungsberufe.
Daneben kümmert sich der „Verein der Freunde des Krankenhauses“ immer wieder um die Optimierung der Raumausstattungen. Die Mitgliedsbeiträge investiert er gezielt in die Ausstattung der Kreisklinik zum Wohle der Patienten.
Lehmeier erinnert auch an die umfangreiche Innenstadtsanierung.
„Wertingen ist eine lebendige Stadt und investiert mit eigenen und Mitteln der Städtebauförderung dauerhaft in den Erhalt und die Weiterentwicklung des Zentrums“, verdeutlicht der Bürgermeister. So sei beispielsweise die Zusaminsel mit Seniorenresidenz und Parkplatz entstanden.
Gleichzeitig verweist er auf die Infrastruktur. Für Experten ist sie für Wohlstand und Wirtschaftswachstum genauso wichtig wie ein guter Ausbildungsplatz. Hier nennt Lehmeier „die größte Baumaßnahme in der Geschichte der Stadt Wertingen“. Die ehemalige Laugnakreuzung sei zum Jahresende 2015 fertiggestellt worden. Dort sei neben einem fünfarmigen Kreisverkehr, sicheren Straßenquerungen, Radwegeverbindungen und Lärmschutzwänden auch ein neues Gewerbegebiet entstanden. (spr)
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