"In Ruhe weiterarbeiten"

Haben die mittlerweile abgeschlossene Generalsanierung am Wertinger Gymnasium an Anfang an politisch unterstützt: (von links) die Wertinger Kreisräte Karl Hurler, Franz Bürger, Vize-Landrat Alfred Schneid, Landtagsabgeordneter Georg Winter, Dr. Johann Popp, Landrat Leo Schrell und Alfred Sigg. Foto: privat

Die CSU-Kreistagsfraktion traf sich zu ihrer letzten Sitzung im Wertinger Gymnasium. Mit dabei war auch Landrat Leo Schrell. Dabei kamen die positive Weiterentwicklung der Schule, der Arbeitsschwerpunkt „Bildungsförderung“ und der Wunsch nach einer Verbesserung der AVV-Verbindung nach Meitingen zu Sprache. Thema war auch die mittlerweile abgeschlossene Diskussion um ein weiteres Gymnasium im Norden des Landkreises Augsburg.

Bei einer Besichtigung des Gymnasiums zeigte sich der stellvertretende Schulleiter Winfried Heppner erfreut über die starke Unterstützung, die die Bildungsstätte durch Kreistag und Staat in der Vergangenheit erhalten habe. Nach insgesamt neun Jahren seien nun die umfangreichen Sanierungsarbeiten abgeschlossen, betonte er.

„Leuchtturmprojekt“

Landrat Leo Schrell bezeichnete das jetzige Gymnasium als „Leuchtturmprojekt“. Mit einem Volumen von 15,2 Millionen Euro sei es ein Investitionsschwerpunkt der letzten Jahre gewesen. Ohne diverse hohe Fördermittel hätte der Landkreis dieses Großprojekt allerdings nicht in Angriff nehmen können, gab Schrell zu bedenken.
Die Anwesenheit der Kreisräte gewann vor dem Hintergrund der zum Teil heftig geführten Debatte um ein neues Gymnasium in Meitingen und eine damit eventuell verbundene Existenzbedrohung des Wertinger Gymnasiums (wir berichteten) nochmals eine besondere Bedeutung. Mittlerweile ist der Prüfantrag der Fraktion der Freien Wähler im Landkreis Augsburg jedoch Schnee von gestern. Der Schul- und Kulturausschuss hat beschlossen, dass bei den Schulen alles beim Alten bleibt, und damit keine Außenstelle des Gersthofer Paul-Klee-Gymnasiums in Meitingen.
Schulleiter Winfried Heppner verwies in diesem Zusammenhang auf die breite Solidarität, die das Gymnasium zu diesem Thema von der Bevölkerung und den örtlichen Kommunalpolitikern erhalten habe. Unter den jetzt 878 Schülern kämen immerhin über die Hälfte aus dem Landkreis Augsburg, informierte der Konrektor. Wichtig sei es vor allem, so der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dr. Johann Popp, dass die Schule nun „in Ruhe erfolgreich weiterarbeiten“ könne.

Priorität: Bildungsförderung

Als Arbeitsschwerpunkt nannten sowohl die Kreisräte als auch Landtagsabgeordneter Winter und Landrat Schrell die Förderung der Bildungslandschaft. Die Christ-Sozialen standen deshalb geschlossen hinter dem Vorschlag des Landrats, die Gründung der regionalen Studienförderung zu unterstützen.

AVV-Verbindung verbessern

In diesem Konsens wurde von den Beteiligten auch eine gute verkehrsmäßige Verbindung, insbesondere durch den Augsburger Verkehrsverbund AVV, zwischen Meitingen und Wertingen angesprochen. Hier bestünde noch Handlungsbedarf, hieß es von allen Setien. Konrektor Heppner und Vize-Landrat Alfred Schneid konkretisierten: nämlich eine Verbesserung der Busfahrtzeiten am Nachmittag.
Der Landrat sagte spontan zu, sich dafür besonders einzusetzen, zumal mit dem neuen Nahverkehrsplan, dem Rufbus-System und zusätzlichen Linien das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs bereits erweitert worden sei. (spr/pm)
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