Mittlerin zwischen Stadt und WV

Alexandra Killisperger hilft mit, die Stadtentwicklung von Wertingen weiter voranzutreiben. Darüber freuen sich (von links) Vize-Landrat und Wirtschaftsreferent Alfred Schneid, WV-Chef Hans Moraw und Bürgermeister Willy Lehmeier. Fotos: Ulrike Hauke

Alexandra Killisperger gilt bei Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier, beim Vize- Landrat und Wirtschaftsreferenten Alfred Schneid sowie bei Hans Moraw, dem Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung (WV), schon jetzt als absoluter Glücksfall. Die 35-Jährige wurde als studierte Geografin mit Schwerpunkt Stadtplanung und Stadtentwicklung und mit Erfahrungen in diesen Bereichen von der Stadtverwaltung eingestellt.

Killisperger agiert seit einigen Wochen als Mittlerin zwischen der Stadt, der WV und den Gewerbebetrieben. „Auch wenn die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der WV in der Vergangenheit bei den zahlreichen Veranstaltungen und Projekten immer gut geklappt hat, so sind alle Beteiligten inzwischen an die Grenzen ihrer Kapazitäten angelangt“, beschreiben Lehmeier, Schneid und Moraw den Grund für den Neuzugang im Stadtbetrieb.
„Gerade weil die Stadt und die WV so aktiv sind, brauchen wir für die vielen Ideen, für unsere Großveranstaltungen und für eine noch engere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Unterstützung“, sagt Lehmeier. Außerdem sei angedacht, so der Rathauschef weiter, mit dem Knowhow von Killisperger die Zunahme der Gewerbeansiedlungen am Ort zu forcieren.
Schneid lobte die vergangenen freiwilligen Engagements aller, wies aber ebenfalls darauf hin, „das Ehrenamt braucht unsere Unterstützung.“ Für ein gutes Stadtmarketing sei es inzwischen unerlässlich, sich fachlich versierte Kompetenz zu sichern. Dass Alexandra Killisperger gerade in dem Bereich schon große Erfahrungen nachweisen kann, sei besonders vorteilhaft für alle Beteiligten, macht Schneid aufmerksam.
Die gebürtige Münchnerin Alexandra Killisperger lebt mit ihrer Familie seit November 2014 in Wertingen. Nach dem Studium arbeitete sie im gleichen Metier in einem Beratungsunternehmen, in Australien und im bayerischen Holzkirchen. Speziell in Holzkirchen konnte Killisperger in der Standortförderung erfolgreich ihr Können unter Beweis stellen.

Verbindung weiter stärken

Hans Moraw erinnert in diesem Zusammenhang an seinen Vorgänger Michael Buhl: „Auch er hat immer wieder bei größeren Veranstaltungen wie Stadtfeste und WERTA auf Unterstützung gerade bei den vielen Behördengängen, Abstimmungen und Vorschriften hingewiesen.“ Wertingen lege in der Region in Sachen Imagegewinn zumeist vor, so Moraw. „Deshalb müssen wir die Verknüpfung der Stadt und der Wirtschaftsvereinigung weiter stärken, was nun mit Frau Killisperger gelingen kann.“

Wohlfühlcharakter

Wertingen biete wirklich sehr viele Veranstaltungen, verdeutlicht die neue Stadtmitarbeiterin. „Die Menschen wollen sich treffen und nehmen die Events daher gerne an.“ Dies trage in der Zusamstadt unter anderem zum hohen Wohlfühlcharakter mit. Auch seien die Qualitäten der Veranstaltungen sehr hoch. Derzeit arbeite sie bereits an den Vorbereitungen des Internationalen Gitarrenfestivals im Herbst mit: „Das ist schon eine Klasse für sich“, meint sie anerkennend. (ulha/spr)
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