Prämierter Entwurf wird ausgeführt

Der Buttenwiesener Gemeinderat hat die Ausführung einer Installation (Bild) des Bamberger Künstlers Bernd Wagenhäuser als Friedensdenkmal beschlossen. Foto: privat

Nun ist es in trockenen Tüchern: Auf dem Friedensplatz zwischen Rathaus und Friedhof wird das Kunstwerk von Bernd Wagenhäuser umgesetzt. Das entschied der Gemeinderat. Dem Bamberger wurde im Rahmen des Künstlerwettbewerbs für das Friedensdankmal von der Jury der erste Preis zugesprochen (wir berichteten). Der Standort könnte an der Mauer zum Friedhof sein oder am Beginn der Grünfläche.

Das rund drei Meter hohe und breite Stahl-Kunstwerk trägt den Titel „Bewahren des Friedens und Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“. Es besteht aus zwei Teilen. Einmal aus zwei fast quadratischen Grundformen mit je einem Kreisausschnitt von knapp über zwei Metern, die sich leicht geöffnet gegenüber stehen.
Der zweite Teil besteht aus Namenstafeln aus Glas mit gelaserter Schrift. Auf den Tafeln sind die Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aus der Großgemeinde Buttenwiesen sowie der deportierten jüdischen Bürgern in alphabetischer Reihenfolge angebracht.

Würdige Gestaltung

Bernd Wagenhäuser bezeichnet das Kunstwerk als eine „würdige, sparsame Gestaltung“. Eine entsprechende Ausführungsplanung soll vorbehaltlich der Zustimmung durch die Regierung von Schwaben erfolgen. (spr)
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