Übrig bleiben nur Kleinigkeiten

In Höhe der Ortseinfahrt von Geratshofen ist eine Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Dies wird sowohl von der Stadt als auch von der Polizei befürwortet. Foto: Ulrike Hauke

Das Großprojekt Laugnakreisel im Süden von Wertingen neigt sich dem Ende zu. Bis zum Frühsommer seien nur noch ein paar Kleinigkeiten übrig, so Klaus Köhler, zuständiger Bauleiter eines Ingenieurbüros, und Jens Wenzlawe. Letzterer sorgt am Laugnakreiel als Polier für einen reibungslosen Baustellenverlauf. Die großen Herausforderungen seien erledigt, so die beiden übereinstimmend

Die Zwei gehen auch kurz auf die Schleppkurven ein. Diese bereiten große Lkw-Fahrzeuge Schwierigkeiten beim Umkurven (wir berichteten). „Wir werden diesen Umstand schnell und unkompliziert in Kürze beheben“, betonen sie. Dabei haben sie auch eine gute Nachricht zu verkünden: „Dadurch entstehen bei weitem nicht so hohe Kosten, wie in den Debatten oft zu hören und zu lesen war.“
Momentan werden sogenannte Geländeprofilierungen vorgenommen, erklärt Wenzlawe. Das heißt, dass Mulden oder noch bestehende Erhebungen mit Baggern und Walzen begradigt werden. „Das muss im Bereich der Mittelstreifen zwischen den Anfahrten zum großen Kreisel und in der Mittelfläche des Kreisels selbst vorgenommen werden“, so Köhler.
Zudem wird in den kommenden Wochen an der Ausgleichs- und Hochwasserschutzfläche am Forellenbach auf Höhe des Gottmannshofer Fußballplatzes gearbeitet. Dort wird das Areal für seine künftige Funktion vorzubereitet. Südöstlich des Kreisels müssen außerdem Fundamente für Leitplanken gesetzt, die Beleuchtung des Gebiets eingebaut und der Geh- und Radweg sowie ein Hochwasserwall errichtet werden.

Letzte Deckschichten auftragen

Köhler und Wenzlawe berichten auch über Restarbeiten im nordwestlichen Bereich der Baustelle, am Gießeweg: „Hier wird noch der Wirtschaftsweg mit Frostschutzkies vorbereitet, damit dann asphaltiert werden kann, außerdem bleiben in dem Areal noch ein paar Pflasterarbeiten übrig.“ An den Geh- und Radwegunterführungen am Gießeweg sowie am großen Kreisel müssen die letzten Deckschichten aufgetragen werden. „Im Großen und Ganzen ist es nicht mehr viel, was es zu tun gibt.“
Einschränkend weisen die beiden auf Straßensperrungen hin, die den Autorfahrern noch bevorstehen: „In Höhe der Laugnabrücke muss eine elastische Fahrbahnfuge eingearbeitet werden. Das macht eine Umleitung der entsprechenden Fahrbahnseite notwendig. Außerdem müssen wegen des Auftragens der letzten Dünnschicht auf die Fahrbahnen östlich des Kreisels Sperrungen erfolgen.“ Das betreffe die Spur zwischen der Abbiegung Donauwörther Straße und Kreisel und in umgekehrter Richtung, vom Kreisel bis zur Geratshofer Brücke.

Querungshilfe sinnvoll

Jüngst wurde mit der Polizei und dem Staatlichen Bauamt noch vereinbart, dass eine Querungshilfe für Fußgänger und Fahrradfahrer in Höhe des Ortsschilds Geratshofen sinnvoll sei. „Weil dafür eine Mittelinsel gewünscht wird, muss dort möglicherweise eine dritte Sperrung erfolgen“, so Bauleiter und Polier abschließend. (ulha/spr)
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