Dreckige Straßen in Zusmarshausen

Die Straßen Zusmarshausens werden durch die Baustellenfahrzeuge des A8-Umbaus stark verschmutzt und erfordern intensivere Reinigungsarbeiten des Marktes Zusmarshausen. Im Oktober dieses Jahres soll der Autobahnumbau abgeschlossen und die Verschmutzungen damit beendet sein. Foto: pm

Umbau der A8 verunreinigt die Straßen durch zu- und abfahrende Baustellenfahrzeuge. Im Herbst sollen die Baumaßnahmen und damit der Dreck beendet sein.

Trotz der stetigen Bemühungen der Betreibergesellschaft zum Ausbau der Autobahn A8 gehen beim Markt Zusmarshausen immer wieder Beschwerden wegen verschmutzter Gemeindestraßen ein, so Zusmarshausens Bürgermeister Bernhard Uhl. Ursache sind die andauernden Bauarbeiten auf der A8 und die feuchte Jahreszeit.

Auf Betreiben des Marktes Zusmarshausen wird nun seit Mitte Februar ein zusätzliches Groß-Nasskehrfahrzeug eingesetzt, so dass nun zwei Fahrzeuge die Gemeindestraßen reinigen. Die Kehraktivitäten wurden weit in den Marktbereich hinein ausgeweitet, um ein sauberes Ortsbild zu gewährleisten. Die Reinigungsfahrzeuge sind von frühmorgens bis in die späten Abendstunden während des ganzen Baustellenbetriebs unterwegs. Trotzdem werden alle Autofahrer gebeten, umsichtig und vorausschauend zu fahren, da besonders in der feuchten Jahreszeit immer wieder ein Restschmutz auf der Straße verbleiben kann.

Bei seinem Besuch auf der Autobahn-Baustelle hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kürzlich nach heutigem Stand ein Ende der Bauarbeiten zum 30. September diesen Jahres angekündigt. Ab Oktober 2015 ist damit zu rechnen, dass es keine Probleme mehr mit verschmutzten Straßen und Gehwegen durch die Bauarbeiten zur sechsspurigen Autobahn geben wird.

Für die neue Straßenführung der A8 wurden 4,2 Millionen Kubikmeter Erde abgebaggert und bewegt. Das entspricht etwa 300 000 Drei-Achser-LKW-Ladungen. Außerdem verbauten die Arbeiter auf der Ausbaustrecke insgesamt 1,6 Millionen Kubikmeter Frostschutzmaterial. Eine Menge, die die SGL-Arena in Augsburg mehrfach füllen würde. Für die Betonfahrbahn wurden 380 000 Kubikmeter Beton verwendet. Das entspricht der Ladung von 38 000 LKW-Fahrmischern.
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