Serenade der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit dem gemischten Chor, dem Ensemble „MixDur“ und dem Männerchor Stadtbergen

 

Wie jedes Jahr lud die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zur Serenade in die Aula der Realschule, wo sie zusammen mit dem Ensemble „MixDur“ sowie dem Männerchor aus Stadtbergen Chorgesang von heute präsentierte.


Alle drei Gruppierungen wurden von Hans Mayer geleitet. Die erste Vorsitzende, Elisabeth Thumann und ihre Stellvertreterin, Anni Braun, eröffneten die Veranstaltung und begrüßten die Anwesenden zu zweit und in launiger Weise. Die Moderation übernahm, wie seit vielen Jahren, mit Witz, Charme und Insiderwissen unsere Barbara Unverdorben.
Trotz der mehr als kuscheligen Temperaturen war die Aula voll besetzt und das Publikum von Anfang an voller Begeisterung dabei. Bei der Auswahl der Stücke zeigte Hans Mayer wie immer das richtige Händchen. So kam bei diesem Programm garantiert keine Langeweile auf. Dieses konnte man an den freudigen Gesichtern, des Publikums sehen.
Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen eröffnete den Abend und ließ Sonne ins Herz. Da-nach zeigte sie sich nachdenklich mit „Wie kann es sein“ von den Wise Guys. Der Wunsch, „ein Huhn zu sein“ wurde im Stil der Comedian Harmonists aufgegriffen und nach „Übern See“ und viel Beifall wurde die Stafette an das Ensemble der Chorgemeinschaft „MixDur“ weitergegeben.
Dieses zeigte sich gut gelaunt und der Temperatur angepasst – die Männer mit kurzen Ho-sen. Es intonierte a capella „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo und sehr stimmungsvoll „Time after Time“ von Cyndi Lauper. Dann - ganz bodenständig - ein Volkslied aus Mazedonien: „Sto mi e milo“ und zum Träumen: „Bacardi Feeling“ (eigentlich „Summer Dreaming“). Danach folgte „Zinge la baba“ aus „Der König der Löwen“. Darauf stimmungsvoll die Frage: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ von Herbert Grönemeyer. Zum Schluss dann der Clou: „The Rainsong“, bei dem der Gesang durch Bodypercussion unterstützt wurde. Der eigene Körper der Sänger diente als Trommel- und Geräuschuntermalung, also Gesang nicht nur zum Hören, er war auch sehenswert. Kein Wunder, dass die Zuhörer nach dieser Darbietung überschäumenden Applaus spendeten und gut gelaunt in die Pause gingen.
Nach 20-minütigem Luft schnappen begann die Chorgemeinschaft mit einem Volkslied aus Thüringen „Im Walde da wachsen die Beer’n“. Anschließend tat sich der Chorleiter Hans Mayer bei „Siya lobola gogo“ als Solist und afrikanischer Kavalier hervor. Das Lied ist ein musikalischer Wettstreit um eine Braut, für die in der Währung von Kühen und Schafen bezahlt werden muss. Hans Mayer zeigte hier auch schauspielerisches Talent, was mit großer Freude vom Publikum honoriert wurde. Danach folgte wieder ein afrikanisches Thema mit dem Lied „Emarabini“. Hier glänzten Corinna Grassl-Roth und Marion Baur als Solistinnen. Dann zeigten die Damen der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit „Lollipop“ ihre Swing-qualitäten. Die Zuhörer zeigten ihre Freude an den Darbietungen mit immer größerem Applaus.
Der Männerchor aus Stadtbergen stellte sich mit dem lustigen Lied: „Nette Begegnungen“ direkt aus dem Alltag vor und verzauberte dann mit vollem Klang von ca. 30 Männerkehlen und dem Oratorium von Felix Mendelssohn Barthold „Hebe deine Augen auf“. Danach zeigte die Männer ihre Weltgewandtheit mit dem russischen „Dostoi no iest“. Die „Diplomatenjagd“ trug trotz all seiner Dramatik zur weiteren Freude bei. Mit „Benia Calastoria“ schloss der Män-nerchor seinen Programmteil. Er wurde kräftig beklatscht. Es ist halt schon was Besonderes, so ein großer Männerchor. Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen hat sich besonders gefreut, dass die Männer aus der Stadt den Weg zu uns aufs Land gefunden und uns mit ihren Gesängen begeistert haben.
Als Höhepunkt präsentierten sich alle Sängerinnen und Sänger der drei Chöre zusammen auf der Bühne mit blauem Lichteffekt, Percussion (Christoph Baur) und Orgel (Michael Tart-sch) mit „Conquest of Paradise“. Ein erhebendes Gefühl! Mit voluminösem Klang und dem Zusammenspiel der Stimmen wurde auch der letzte Titel, „Ameno“ von der Gruppe ERA, in Szene gesetzt.
Das überzeugte Publikum forderte eine Zugabe, die die Sänger mit „Maria Lassu“ erfüllten. Sogar von den Sängerinnen und Sängern kam ein Sonderapplaus für den Chorleiter Hans Mayer, den dieser sich wirklich verdient hatte. Auch das Publikum war der gleichen Meinung und klatschte fleißig mit. Gerne hätten die Anwesenden noch eine weitere Zugabe gehört, doch Chorleiter und Sänger waren ausgepowert und mussten diese Bitte ablehnen. Wie die Vorsitzende, Elisabeth Thumann meinte: „Kommen Sie wieder! Hören Sie gerne wieder zu oder singen Sie selbst in unserem Chor mit. Es ist immer eine Bereicherung.“
Voller Begeisterung suchten nach dem Konzert einige Zuhörer den Kontakt zu den Sängern, um Feedback zu geben. Immer wieder wurde die tolle Atmosphäre hervorgehoben und der schöne, stimmungsvolle Abend gelobt. Das Publikum nahm den musikalischen Schwung und gute Laune mit nach Hause.
Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Wir begrüßen Sie recht herzlich zu einer Schnupperstunde: Montag 20:00 Uhr, Haus Hildegundis, neben der Pfarrkirche in Zusmarshausen.
Kontakt: Elisabeth Thumann, Tel: 08291/790059 und www.chorgemeinschaft-zusmarshausen.de.
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