"Seepferdchen" feierten Richtfest

Bürgermeister Helmut Schmaußer freute sich, mit den künftigen Nutzern das Richtfest feiern zu können.
 
Die "Seepferdchen" können es kaum mehr erwarten, ihr neues Domizil endlich beziehen zu können.
Absberg: Kindergarten Seepferchen |

"Für unsere Kinder – für unsere Zukunft", begrüßte Bürgermeister Helmut Schmaußer die zahlreich erschienenen Gäste zum Richtfest der gemeindlichen Kindertagesstätte „Seepferdchen“. Gerne hatten die künftigen "Nutzer" der Kindertagesstätte die Einladung des Bürgermeisters angenommen und den Richtbaum, der nun stolz das Pultdach ziert, gleich selber geschmückt.

Nachdem ein Anbau für die nach 28 Jahren fast aus allen Nähten platzende Kindertagesstätte nicht in Frage gekommen war, war im Frühjahr mit dem Neubau begonnen worden. "Es ist ein großer Sprung in jeder Beziehung", so der Bürgermeister und meint edamit nicht nur die Investitionssumme von rund 3,2 Mio Euro, die voraussichtlich mit mindestens 60 Prozent gefördert werden wird – der Zuwendungsbescheid wird täglich erwartet. Auch personell und natürlich in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze: Sind es aktuell zwei Gruppen mit insgesamt 30 Kindergarten- und 12 Krippenkindern sowie sechs Betreuerinnen, sollen ab Herbst fünf Gruppen und zwölf Betreuerinnen die dann vorhandenen rund 1100 Quadratmeter Innen- sowie circa 1700 Quadratmeter Außenfläche mit Leben füllen: Platz ist dann für 24 Krippen- (1-3-Jährige), 50 Kindergarten- (3-6-Jährige) und 15 Hortkinder (6-12-Jährige).

Da möchte man nochmal Kind sein!

Denn genau nach diesen gerichtet haben sich die Planer, namentlich Sonja Mark (Planbau), der neuen Einrichtung bei der Aufteilung der Räumlichkeiten. Und zwar nach den jeweiligen Anwesenheitszeiten und dem Sonnenstand: So erstrahlen die Gruppenräume der Krippe und des Kindergartens bereits morgens im Sonnenlicht, der Hortbereich freut sich über die Nachmittagssonne. Grundsätzlich ist das eingeschossige Gebäude mit versetzten Pultdächern in vier wesentliche Bereiche – einen davon nimmt der Personaltrakt ein – unterteilt, die jeweils unabhängig voneinander zu betreten sind, so dass zum einen keine Gruppe gestört wird, zum anderen die Räumlichkeiten aber auch anderweitig, beispielsweise als Gemeinderaum genutzt werden können. Selbstverständlich stehen pro Bereich auch eigene Sanitärräume, Küchen sowie Garderoben zur Verfügung. Letztere sind sogar mit speziellen Heizsystemen ausgestattet, um Gummistiefelchen, Handschühchen oder Jäckchen zu trocknen. Auch ein Behinderten-WC ist vorgesehen. Gemein haben alle Bereiche breite Flure, die als Spielbereich in die jeweiligen Gruppen integriert wurden und große "Kuschelfenster", die mit einer breiten Fensterbank zum Ausruhen einladen. Während im Kindergartenbereich die Teeküche mittig platziert wurde, sind die Küchen in den beiden Krippengruppen integriert, damit die Betreuerinnen die ganz Kleinen immer im Auge behalten können. Dies ist ebenfalls durch ein großes Fenster im Wickel-/Sanitärraum gegeben. Und auch einen separaten, etwa 550 Quadratmeter großen Außenbereich werden die Kleinen erhalten, speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Apropos Bedürfnisse: zwei Schlafräume runden den Krippenbereich ab.
Im Mittelpunkt des Gebäudes liegt der große Essraum, der auch als Elternwartebereich dienen wird, und zusammen mit dem dahinterliegenden, 68 Quadratmeter großen Mehrzweck- und Tobraum sowie dem Gartenbereich der Kindergarten- und Hortkinder ausreichend Platz für Sommerfeste & mehr bietet. Apropos mehr: Auch in Bezug auf Ökologie hat der neue Kindergarten einiges zu bieten. Beispielsweise einen Erdsondenspeicher, der die Wärme des via Solar aufgeheizten Sandbodens bei Bedarf wieder abgibt.

Sicherheit geht vor!

Acht Stellplätze sowie ein Behindertenstellplatz werden für das "Haus für Kinder" gebaut. Und um eine Gefährdung der Schulkinder zu vermeiden, deren Weg von der Schule zur Bushaltestelle am Kindergarten vorbeiführt, erhalten diese eine separate Einfahrt. (jf)
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