Zünftiger Wahlkampfauftakt: FREIE WÄHLER starten mit Hoffest in einen „heißen Herbst“

Das Bild im Anhang zeigt Spitzenkandidat Dr. Fabian Mehring bei seiner Rede im voll besetzten Stadel-Bräu in Adelsried. (Foto: Franziska Hochmair)
 

Über 200 Gäste feiern beim Sommerfest im Adelsrieder Stadel-Bräu


Von so viel Zuspruch hätte sich Dr. Fabian Mehring, der nordschwäbische Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Landtagswahl am 14. Oktober, nicht zu träumen gewagt. Gemeinsam mit FW-Bezirkschef Dr. Markus Brem, dem Landtagsabgeordneten Johann Häusler und den weiteren Kandidaten der FW für die Wahlen im Herbst hatte Dr. Mehring zum offiziellen Wahlkampfauftakt der Parteifreien in den Stadel des Gemeinderates und Braumeisters Anton Rittel nach Adelsried geladen. Bereits am Nachmittag reichten die Plätze auf dem voll besetzten Anwesen nicht mehr aus, sodass die FW-Politiker eifrig weitere Biertische im Hof aufstellen mussten. Mehr als 200 Bürger waren gekommen, um sich die Ideen der Freien Wähler für die Zukunft der Region anzuhören.

„Man spürt, wie sehr die Menschen in unserer Heimat nach Alternativen zur CSU suchen. Viele wollen offenbar endlich Veränderungen, ohne dabei rechten Irrlichtern nachlaufen zu müssen. Deshalb schlägt jetzt die Stunde unserer bürgerlichen Alternative, die sich in der Kommunalpolitik bewährt hat und die Rathäuser der Region von innen kennt“, erklärt sich Dr. Mehring den Zuspruch für die Freien Wähler. Ins gleiche Horn bläst auch Kreisvorsitzender Dr. Markus Brem, als er die Gäste im Stadel begrüßte: „Die Bürger wollen eine pragmatische Politik, die den gesunden Menschenverstand wieder an die Stelle rechter und linker Ideologien rückt. Die Voraussetzungen für uns waren nie besser und wir haben im Oktober eine historische Chance“, sagte Brem unter dem Applaus seiner Zuhörer und versprach einen leidenschaftlichen Wahlkampf seiner Gruppierung in der Region.

Das Rückgrat des aktuellen Aufschwungs

Inhaltlichen Veränderungsbedarf sehen die Freien Wähler im Zuge dessen zuhauf, wie in den Reden aller Kandidaten deutlich wurde, die sich den Besuchern je in kurzen Statements vorstellten. Landtagsabgeordneter Johann Häusler legte den Schwerpunkt dabei auf Handwerk, Mittelstand und die regionale Landwirtschaft. „Diese drei Gruppen sind das Rückgrat des aktuellen Aufschwungs in unserer Region. Weil die Staatsregierung ihre Politik seit Jahren an internationalen Großkonzernen mit ausländischem Steuersitz ausrichtet, müssen wir die Stimme der heimischen Wirtschaft und Landwirtschaft sein“, so der Parlamentarier.

Daran, dass die Freien Wähler hierzu in der Lage sind, ließ Spitzenkandidat Dr. Mehring in seiner Grundsatzrede keinen Zweifel. Dabei betonte der Fraktionschef im Augsburger Kreistag die Erfolge der Freien Wähler bei der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, der Studiengebühren oder bei der Wiedereinführung des G9. „Wir haben bereits aus der Opposition heraus erheblich mitgestaltet. Wenn die CSU sich als Herzkammer der bayerischen Politik sieht, dann sind wir ihr Herzschrittmachen“, so Dr. Mehring in seiner Rede. Mit Blick auf die Region forderte der FW-Politiker ferner ein, die „schwäbische Zurückhaltung“ im Landtag abzulegen und die Weiterentwicklung des Augsburger Raums zur dritten Metropolregion auf Augenhöhe mit München und Nürnberg anzugehen. Außerdem forderte er Verbesserungen in der Pflege und bei der medizinischen Grundversorgung, die Wiedereröffnung der Geburtshilfe in Schwabmünchen, mehr Wertschätzung für das Ehrenamt sowie eine echte Verkehrswende. „Wir dürfen den Boom in unserer Heimat nicht im täglichen Stau ersticken“, so der FW-Politiker.

Mit voller Kraft durch die Region

Im Anschluss an die politischen Reden nahmen die FW-Politiker sich bis in die späten Abendstunden Zeit, um bei Gegrilltem und selbst gebrautem Bier mit ihren Gästen ins Gespräch zu kommen. Insbesondere die von den Freien Wählern beantragte Abschaffung der Kita-Gebühren, für die sich Gastgeber Anton Rittel sich in seiner Rede stark gemacht hatte, stieß dabei auf viel Zustimmung. In den nächsten Wochen wollen die Freien Wähler nun mit voller Kraft durch die Region touren und für ihre Ideen werben, um am 14. Oktober auch auf überregionaler Ebene die zweitstärkste politische Kraft in der Region zu werden, was ihnen im Kreis bereits gelungen ist. (pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.