„Ein kerngesunder Ortsverband mit Lust auf Zukunft“

Die erweiterte Vorstandschaft der CSU Adelsried, v.l.: Matthias Barth, Ralph Gassner, Karl Mayer, Ralph Osterloh, Alina Meiershofer, Florian Ostermeier, Ludwig Lenzgeiger, Dominik Mayr und Michael Stegmüller.
 
Auf reges Interesse der Mitglieder stieß die diesjährige Hauptversammlung der Adelsrieder Christsozialen.

Adelsried. Die Jahreshauptversammlung der CSU Adelsried stieß bei den Mitglieder auf reges Interesse. Ortsvorsitzender Ralph Osterloh konnte über ein gelungenes Jahr berichten und Mitglieder ehren. Ludwig Lenzgeiger berichtete aus der Arbeit im Gemeinderat und skizzierte einige Schwerpunkt der Fraktion für die Zukunft.

„Die Adelsrieder CSU ist ein kerngesunder Ortsverband mit Lust auf Zukunft“, so das Resümee des Ortsvorsitzenden Ralph Osterloh nach seinem Bericht. „Wir konnten heute zahlreiche Mitglieder ehren, die sich seit Jahrzehnten für das Dorf einsetzen und ihnen gilt unser Dank. Umso größer ist die Freude, dass wir im letzten Jahr unser Wachstum fortsetzen konnten, insgesamt mehr Frauen und auch jüngere Mitglieder aufnehmen konnten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Osterloh weiter. Für heuer, so der Vorsitzende, gebe er das Ziel aus, die 70-Mitglieder-Marke zu sprengen. Dazu gelte es, die solide Arbeit für die Bürger aus Adelsried und Kruichen fortzusetzen. Mit Aktionen wie dem Sommerfest zusammen mit der JU, dem Engagement im Ferienprogramm oder der Fahrt zur Puppenkiste und dem Christbaumsammeln bringe man sich aktiv im Dorfleben ein und gestalte dieses mit, was es fortzusetzen und auszubauen gelte.

Die Vorstandschaft wird erweitert

Besonders erfreulich war es aus Sicht des Vorsitzenden zudem, dass bei der Sitzung das Vorstandsteam erweitert werden konnte. Mit Matthias Barth wurde ein Neumitglied von der Versammlung als Beisitzer in die Vorstandschaft hinzugewählt, um die Arbeit tatkräftig zu unterstützen.
Für die Bereitschaft sich politisch für das Dorf einzubringen, dankte die gesamte Vorstandschaft herzlich.

Politischer Bericht: Millionenprojekte auf die Agenda nehmen

Den politischen Bericht der Fraktion übernahm der Fraktionsvorsitzende Ludwig Lenzgeiger, unterstützt insbesondere durch den zweiten Bürgermeister Karl Mayer und Gemeinderat Thomas Ohnheiser. "Vor unserer Gemeinde liegen große Herausforderungen, nicht zuletzt finanzieller Natur", so Lenzgeiger. "Wir müssen heute schon an die Zukunft denken und zwar in großen Linien. Die Neugestaltung der Dorfstraße nach der Fertigstellung der Umgehung, die Erweiterung der Schule für die Mittagsbetreuung und damit auch die Gebäudesanierung, die Zukunft unserer Feuerwehr und vor allem auch unseres Kindergarten, das sind alles Millionenprojekte", stellt Lenzgeiger die Herausforderungen der kommenden Jahre dar. Diese gelte es unbedingt auch für die langfristige Finanzplanung zu berücksichtigen, weshalb die Aufstellung eines Investitions- und Finanzierungsplanes ein Schritt sei, den die CSU als wichtig erachte. Bei der Bewertung der Haushaltslage geltes es diese Projekte der nächsten Jahrzehnte gerade angesichts noch vorhandener Schulden unbedingt zu beachten, fügte Mayer hinzu.

Fakten für den Kindergarten schaffen

Ganz besonders läge der Fraktion die Zukunft des Kindergartens am Herzen, betonte Ohnheiser. Natürlich gelte es jetzt schnellstmöglich eine Entscheidung über die langfristige Zukunft zu fällen und eine Perspektive für die Standortentwicklung zu schaffen, aber auch kurzfristig müsse etwas getan werden. "Bereits im vergangenen November war der Elternbeirat im Gemeinderat mit einer Mängelliste vorstellig. Hier haben wir noch offene Aufgaben wie etwa die Anbringung von Fliegengittern, die Herstellung einer Beschattung und einige Nachbesserungen an der Ausstattung. Hierfür werden wir im Gemeinderat nachdrücklich werben", versprach Lenzgeiger.

An die politischen Berichte schloss sich eine intensive Diskussion der Mitglieder an, die den Gemeinderäten noch zahlreiche Anregungen für die Kommune mit auf den Weg gaben.
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