Einfluss für das Augsburger Land: Ludwig Lenzgeiger als stellvertretender Landesvorsitzender gewählt

Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried wurde am vergangenen Wochenende mit 92 % zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden der JU Bayern gewählt
 
Ines Dollinger aus Gersthofen vertritt in Zukunft der JU Bayern als Deutschlandrätin auf Bundesebene

Freystadt/Neumarkt. Die Junge Union Bayern traf sich in der Oberpfalz zur Landesversammlung. Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart gab nach sechs Jahren das Amt des Vorsitzenden ab und übergab an den Europaabgeordneten Christian Doleschal. Als Schwabe an der Spitze rückte Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried als stellvertretender Landesvorsitzender auf. Als Deutschlandrätin wurde Ines Dollinger aus Gersthofen gewählt.

„Dass ich mit 92 Prozent zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern gewählt wurde und damit nun Hans Reichhart als Schwabe im Landesvorstand nachfolgen darf, kann ich nur mit Dankbarkeit beantworten. Als ich vor zehn Jahren in meinem Heimatort die JU gegründet habe, dachte ich ganz bestimmt nicht daran“, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU im Augsburger Land, nach seiner Wahl an die JU-Spitze.
Die JU habe in den letzten Jahren gezeigt, dass sie eine gestaltende Kraft in der bayerischen Politik ist und Akzente setzt, die die CSU nach vorne bringen, so der Adelsrieder weiter. Dass er nun in zentraler Funktion dazu beitragen könne, dass die JU inhaltlich den Takt vorgibt, motiviere ihn und gerade in seinen Themenbereichen der Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftspolitik sehe er noch Luft nach oben, resümiert der stellvertretende Landesvorsitzende.

Lenzgeiger: Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturpolitik als Schwerpunktthemen

„Gerade bei der Schulpolitik ist es offenkundig, wie unterschiedlich die Angebote der Parteien sind. Hier muss die CSU klare Kante zeigen und den Wunsch der Menschen nach einer soliden bürgerlich-konservativen Bildungspolitik aufgreifen. Mut zur Erziehung, Verantwortung und klassischen Bildung, Leistungsorientierung, das Tandem aus Fördern und Fordern, Digitalisierung mit Sinn und Verstand, Evolution statt Revolution, das können Schlagworte sein, die wir gegen endloses Experimentieren in Stellung bringen“, skizziert Lenzgeiger seine Ideen für die kommenden Jahre. Es zeige sich, so der stellvertretende Landesvorsitzende, dass alle empirischen Bildungsvergleiche rot-grüne Schulpolitik zweifelsfrei disqualifizierten. „Seit Jahren sind die Schlusslichter der Bildungspolitik die rot-grünen Länder und die unionsregierten an der Spitze. Das müssen wir konsequent ansprechen, unseren Vorsprung ausbauen und die Mitbewerber fordern“, regte Lenzgeiger bei seiner Vorstellung vor der Versammlung an.

Dollinger: Schwaben in Deutschland eine Stimme geben

Von der JU in der Oberpfalz ebenfalls gewählt wurde ein weiterer Augsburg-Ländler. Ines Dollinger aus Gersthofen wurde von der Versammlung zur Deutschlandrätin gewählt und wird damit die Junge Union Bayern auf Bundesebene vertreten.
Dollinger ist Mittelschullehrerin und Schriftführerin bei der CSU Augsburg-Land und möchte sich im Bund für bayerische Interessen einsetzen. „Eine starke bayerische Stimme in Berlin ist für uns enorm wichtig. Ein starker Föderalismus und eine bürgerliche Politik ohne Wenn und Aber sind meine Leitlinien. Wir brauchen einen Konsens für die Entlastung der Bürger durch Steuersenkungen, wir brauchen eine klare sicherheits- und ordnungspolitische Ausrichtung und wir möchten Ökonomie und Ökologie versöhnen“, skizzierte Dollinger ihre Agenda. „Mit unserem Leitantrag ‚Zukunft gestalten – Schöpfung erhalten‘ haben wir auf unserer Landesversammlung den Weg begonnen und konkrete Angebote sowie Ideen vorgelegt. Das unterscheidet uns von anderen politischen Jugendorganisationen, die das Träumen zum Prinzip erhoben haben. Wir sind Realisten, mit großen, aber umsetzbaren und bürgerfreundlichen Visionen“, kommentiert Dollinger die umweltpolitische Linie der Jugendorganisation. Sie freue sich, nun auf Bundesebene hierfür ihren Beitrag leisten zu können.
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