„Ich möchte mich für meine Heimat einsetzen“: Matthias Barth ist neuer CSU-Vorsitzender in Adelsried

Die gewählte Vorstandschaft um den neuen Ortsvorsitzenden Matthias Barth (3.v.r.) sowie seine Stellvertreter Florian Ostermeier (3.v.l.) und Ludwig Lenzgeiger (l.)
 
Gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung der Adelsrieder Christsozialen im Hotel Schmid.

Adelsried. In der vergangenen Woche trafen sich die Adelsrieder Christsozialen zur Jahreshauptversammlung. Die zahlreich erschienenen Mitglieder wählten den 38-jährigen Oberstudienrat Matthias Barth zum Nachfolger von Ralph Osterloh

„Ich bin vor neun Jahren nach Adelsried gezogen. Meine Familie und ich fühlen uns unheimlich wohl hier, Adelsried ist unsere Heimat“, so begann Matthias Barth seine Vorstellung als Kandidat für den Posten des CSU-Ortsvorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung der CSU Adelsried. Er wolle sich für seine Heimat einsetzen und diese aktiv mitgestalten. „Dafür ist die CSU genau der richtige Ort“, so der Gymnasiallehrer. Nachdem er einige Zeit als einfaches Mitglied aktiv gewesen sei, wolle er nun das Amt des Ortsvorsitzenden mit Herzblut und vollem Engagement ausfüllen, erläuterte er den rund 30 Mitgliedern, die zur Versammlung erschienen waren.

Eine bewährte Vorstandschaft mit Unterstützung von Neubürgern

Entsprechend groß war schließlich der Zuspruch bei der Wahl und Barth wurde ohne Gegenstimmen zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Der Posten wurde frei, da Ralph Osterloh nach zehn Jahren die Geschicke des Verbandes in die Hände eines Jüngeren legen wollte und in Barth fand er nach eigener Aussage den idealen Kandidaten: „Jung, motiviert und mit einem Herz für die Heimat.“ Barth zur Seite steht eine bewährte Mannschaft mit Florian Ostermeier und Ludwig Lenzgeiger als Stellvertreter, Ralph Gassner als Schatzmeister, Alina Meiershofer als Schriftführerin und dem zweiten Bürgermeister Karl Mayer, den Gemeinderäten Rainer Schrenk und Heiko Mohr, sowie Michael Stegmüller und Thomas Lohwasser als Beisitzer. Ergänzt wird die Riege der Beisitzer durch die Adelsrieder Neubürger Milan Berger und Maximilian Mayer. „Es freut mich ganz besonders, dass wir zwei Neubürger als Beisitzer bei uns begrüßen dürfen. Als CSU-Ortsvorsitzender möchte ich Neubürger und Alteingesessene zusammenbringen und Adelsried als Ganzes repräsentieren“, skizzierte Barth seine Agenda.

Die CSU im Gemeinderat: Einsatz für die Bürger

Die Veranstaltung schloss mit einem Bericht des Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Ludwig Lenzgeiger, der mit Unterstützung der vollständig anwesenden CSU-Räte über die Gemeindepolitik berichtete. „Wir haben Investitionen in immenser Höhe vor uns, wir sprechen über ein Freibad, wir haben aber einen Kindergarten zu renovieren und zu erweitern, wir möchten eines Tages die Ortsdurchfahrt neu gestalten, wir möchten die Schulkinderbetreuung ausbauen und wir müssen unsere Feuerwehr für die Zukunft wappnen“, gab Lenzgeiger einen Überblick über mögliche Vorhaben und Probleme. „Zugleich hat die Gemeinde bis zum heutigen Tage Schulden, wir haben uns noch nicht darüber unterhalten, wie wir das alles finanzieren möchten und wann wir welches Projekt angreifen möchten“, pflichtete zweiter Bürgermeister Karl Mayer bei. Gerade deshalb habe die CSU für eine der nächsten Ratssitzungen einen Antrag gestellt, damit sich der Gemeinderat in einer eigenen Sitzung mit der Investitions- und Finanzplanung auseinandersetzt, um realistisch die Möglichkeiten der Gemeinde zu diskutieren, Prioritäten zu setzen und Finanzierungen zu klären. Positiv konnten die Vertreter der Fraktion anmerken, dass mittlerweile Bewegung in die Planung des Kindergartens gekommen ist und dank des Antrags der Fraktion im Gemeinderat eine Kindergartenkommission eingerichtet wurde. Diese plant unter Einbezug des Elternbeirates und der Kindergartenleitung sowie des zweiten Bürgermeisters und des Bauausschusses wichtige Schritte für die Kinderbetreuung in Adelsried und arbeitet dem Gemeinderat zu. Im Anschluss an den Vortrag der Fraktion konnten die Mitglieder noch intensiv über die Gemeindepolitik diskutieren.
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