Inhaltliche Akzente aus dem Landkreis: Die Anträge der JU Augsburg-Land auf Landesebene

Intensive Arbeit leisteten die Delegierten aus dem Augsburger Land bei den Beratungen. Deutschlandrätin Ines Dollinger (l.) mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Claudio Ortolf (Foto: Junge Union Bayern)
 
Die über 200 Delegierten der Jungen Union Bayern widmeten sich intensiv der inhaltlichen Arbeit und bearbeiteten zahlreiche Anträge. (Foto: Junge Union Bayern)

Freystadt/Neumarkt. Bei der diesjährigen Landesversammlung der JU Bayern in der Oberpfalz konnte die JU aus dem Augsburger Land nicht nur personell punkten, sondern auch mit zahlreichen Anträgen Akzente setzen.

„Die JU ist ein Taktgeber der CSU, das haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen. Unser Antrag aus dem Augsburger Land zur Förderung von „Erster Hilfe“ an Schulen aus dem Vorjahr hat beispielsweise im Ministerium Wellen geschlagen und derzeit wird die Realisierung erprobt“, erläutert Ludwig Lenzgeiger, JU Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender. „Auch in diesem Jahr kamen aus unseren Reihen wieder meinungs- und inhaltsstarke Anträge, die von der Landesversammlung verabschiedet wurden“, so der Adelsrieder weiter.

Zukunft der Zeugnisse an den Schulen

Ein angenommener Antrag aus der Feder der Deutschlandrätin Ines Dollinger forderte, Lehrern an allen bayerischen Schulen ein kostenfreies, einheitliches Zeugnisprogramm zu Verfügung zu stellen. Hierdurch sollen Lehrerinnen und Lehrer von übermäßigem Verwaltungsaufwand zugunsten der Schüler befreit werden, indem die Erstellung der Zeugnisse in Zukunft durch digitale Möglichkeiten und Vernetzung erleichtert wird. Bislang wird die Zeugniserstellung und die Nutzung von Computerprogrammen an allen Schulen unterschiedlich gehandhabt.

Jugendoffiziere im Schulunterricht

Ebenfalls schulpolitisch ausgerichtet war der Antrag aus der Feder von Ludwig Lenzgeiger, der eine stärkere Präsenz der Bundeswehr an Schulen einforderte. Im Sinne der politischen Bildung sowie der Nachwuchswerbung solle in allen Schulen der Besuch eines Jugendoffiziers Teil der Unterrichtsgestaltung werden. Möglichst flexibel solle hierbei die Zeit vor den Ferien und nach Notenschluss genutzt werden, um den Schülern einerseits die Bundeswehr als Säule der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nahe zu bringen und andererseits diese als attraktiven Arbeitgeber nach der Aussetzung der Wehrpflicht vorzustellen.

Förderung für Gaststätten

Von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Lena Rasilier aus Thierhaupten stammte der Antrag, der eine Verlängerung des Gaststättenmodernisierungsprogrammes forderte. Einstimmig befürworteten die Delegierten in der Oberpfalz die Ausweitung des Programms, dass die Renovierung von Traditionswirtschaften bezuschusst. Das Programm war nach Eröffnung im Vorjahr schnell ausgebucht. „Wir möchten die Wirtshauskultur fördern und mit dem Programm hat die Staatsregierung einen guten Aufschlag gemacht. Jetzt gilt es, die Modernisierung fortzusetzen“, begründete Rasilier

Akzente in der Außenpolitik: Ein klares Bekenntnis zu Israel

Claudio Ortolf, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU aus Diedorf, konnte die Delegierten der Landesversammlung mit einem außenpolitischen Antrag überzeugen. Der Antrag forderte den Einsatz der CSU-Landesgruppe in Berlin gegen das anti-israelische Abstimmungsverhalten der Bundesregierung bei den Vereinten Nationen. Es sei die historische Pflicht Deutschlands ebenso wie das Gebot einer realistischen Außenpolitik bei den VN eine deutlich pro-israelische Haltung einzunehmen, so Ortolf. „Es kann nicht sein, dass sich im Jahr 2018 von 26 UN-Resolutionen 21 gegen Israel richteten und dass ein Großteil derselben außerdem die Zustimmung der Bundesrepublik erhielten. Hier müssen wir Flagge zeigen und der einzigen Demokratie im Nahen Osten den Rücken stärken“, fasst Ortolf zusammen.

„Auch auf dieser Landesversammlung konnten wir wieder zeigen, dass aus dem Augsburger Land inhaltliche Akzente für die Landes- und die Bundespolitik kommen. Bei uns kann man von der untersten bis zur Ebene ganz oben mitmachen und mitgestalten“, resümierte Ludwig Lenzgeiger die Anträge des Kreisverbandes.
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