Inhaltliche Akzente setzen: Junge Union Augsburg-Land bei der Landesversammlung in Friedberg

Die JU Augsburg-Land war mit ihren Delegierten zahlreich in Friedberg vertreten. V.r.: Ines Dollinger, stellv. Kreisvorsitzender Jonas Deuringer, Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Günzburg Dr. Barbara Reichhart, Kreisschatzmeisterin Lisa Lamprecht, stellvert. Kreisvorsitzende Katrin Salzmann
 
Über 400 JUler aus ganz Bayern kamen zusammen, um über die Zukunft des Freistaates zu diskutieren.

Friedberg/Augsburger Land. Die Jungen Union Augsburg-Land war auch in diesem Jahr mit einer Delegation auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Friedberg vertreten und unterstützt durch zahlreiche Helfer zudem die Ausrichtung der Veranstaltung im Nachbarlandkreis tatkräftig. Hier konnten wichtige inhaltliche Weichen gestellt werden.

Unter dem Motto „Bayern.Digital – Die Zukunft ist jetzt!“ diskutierten über 400 junge Menschen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Mit dem dazugehörigen Leitantrag beschloss die JU einen 10-Punkte-Plan für die Digitalisierung in Bayern. „Es muss unser Anspruch sein, dass wir unseren Bürgern und Unternehmen die besten Voraussetzungen bieten, damit wir auch weiterhin Wirtschaftsstandort Nummer 1 in Deutschland und einen Spitzenplatz in Europa einnehmen können“, bekräftigte der Vorsitzende der Jungen Union Bayern, der schwäbische Staatssekretär Dr. Hans Reichhart, die Forderungen.

Akzente aus dem Landkreis für Bayern

Nicht allein durch die Initiative des Landesverbandes wurden Akzente gesetzt, sondern die JU Augsburg-Land konnte mit zahlreichen erfolgreichen Anträgen selbst ebenfalls wichtige politische Schwerpunktsetzungen in Gang bringen. Ines Dollinger, Ortsvorsitzende der JU Langweid, konnte im Sinne des Leitantrages einen Antrag zu Anschlusspflicht für Telekommunikationsunternehmen durchsetzen, wodurch in Zukunft garantiert werden soll, dass der Zugang von Bürgern zur digitalen Infrastruktur zeitnah hergestellt wird. Ebenfalls auf Dollingers Initiative ging außerdem ein positiv beschiedener Antrag zurück, der die Formulierung von Schulzeugnissen reformieren soll. Hier entschieden sich die Delegierten dafür, verständlichere sowie aussagekräftigere Formulierungen in Einheit mit einer knapperen Gestaltung der Zeugnisse zu fordern, wodurch die Eltern ehrliche Rückmeldungen erhalten sollen und zudem Lehrer von überbordenden Dokumentationspflichten entlastet werden sollen. Auf die Initiative des Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeigers hin stimmte die Versammlung der Forderung nach der Einführung verpflichtender Erste-Hilfe-Kurse an bayerischen Schulen sowie einer verstärkten Fortbildung der Lehrer auf diesem Gebiet zu.

Bedeutung der jungen Generation in der CSU

Die besondere Rolle der JU innerhalb der CSU belegten auch die prominenten Redner, die zu den Delegierten und Gästen sprachen. Neben dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im europäischen Parlament Manfred Weber MdEP, Generalsekretär Markus Blume MdL und dem Ehrenvorsitzenden der CSU Dr. Theo Waigel referierte auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL. Besonders Blume und Söder stimmten die Anwesenden JUler auf die „Mutter aller Schlachten“, die Landtagswahl am 14. Oktober, ein. „Wir haben keinen Grund etwas schlecht zu reden, weil wir das erfolgreichste Bundesland in dieser Republik sind“, bekräftigte Ministerpräsident Dr. Söder unter großem Beifall der Anwesenden den Anspruch der CSU zur Landtagswahl.

Vorsitzender Lenzgeiger bilanzierte: „Gerade jetzt kommt es auf jeden einzelnen von uns und vor allem auf die Geschlossenheit der CSU an. Markus Söder ist ein Ministerpräsident mit einer echten Zukunftsvision für Bayern. Nur so kann das Kernanliegen der jungen Generation, eine stabile, wirtschaftlich florierende Zukunft, gelingen.“
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