„Mittelstand mit Bodenhaftung“: JU zu Gast bei der Hauser Weinimport

Die JU mit Staatssekretärin Carolina Trautner (5.v.r.) zu Gast bei Geschäftsführerin Marlene Mayer (3.v.r.) und Walter Lau (2.v.r.) von der Hauser Weinimport GmbH
 
In der Diskussion über die Herausforderungen des Mittelstandes

Fischach. Im Zuge der Veranstaltungsreihe der Jungen Union Augsburg-Land „Ausbildung schafft Zukunft“ besuchten die Jungpolitiker gemeinsam mit der Heimatabgeordneten im Bayerischen Landtag, Staatssekretärin Carolina Trautner, die Firma Hauser Weinimport in Fischach. Mit Geschäftsführerin Marlene Mayer und mit Prokurist Walter Lau kamen die Christsozialen ins Gespräch über den Ausbildungsmarkt, Familienunternehmertum und die heimische Wirtschaft.

Erfrischung aus Fischach für die Welt

„Auch wenn unser Firmenname vielleicht nicht direkt jedem aus den Märkten bekannt ist, wir sind doch in aller Munde“, führte die Geschäftsführerin des Fischacher Familienunternehmens Marlene Mayer den Besuch aus der Politik ein. Das Unternehmen Hauser Weinimport produziert in Fischach mit seinen rund 130 Mitarbeitern verschiedene Weine und Weinmischgetränke sowie auch eine breite Palette an alkoholfreien Getränken für fast alle bekannten Unternehmen im deutschen Lebensmittelektor. Dabei werden im Betrieb, der mittlerweile in dritter Generation in Familienhand ist, nicht allein Getränke für den deutschen Markt gefertigt, sondern die Produkte aus den Stauden erfreuen sich internationaler Beliebtheit, wie Chefin Mayer berichten konnte.
„Wir setzen auf unseren Standort Fischach. Hier können wir qualitativ auf höchstem Level produzieren und zugleich durch immer neue Ideen unsere Marktanteile sichern und ausbauen. Das Augsburger Land ist nicht nur traditionell unser Firmensitz, sondern auch unsere Zukunft“, stellte Mayer zur Betriebssituation fest.

Ausbildung als Zukunftsaufgabe

Im Austausch mit Staatssekretärin Trautner und den JUlern war vor allem die Ausbildungssituation ein Thema. Derzeit werden rund 15 junge Erwachsene in ganz unterschiedlichen Berufsfelder in der Firma ausgebildet. Man sei froh, so Prokurist Walter Lau, dass man aktuell noch ausreichend geeignete Bewerber für die Ausbildungsstellen habe, aber man wisse auch ganz genau, dass es hier in die Zukunft zu planen gelte. Schließlich, hält Lau weiter fest, müssen wir unsere Fachkräfte von morgen heute ausbilden und das gelinge nur als attraktiver, innovativer und motivierender Arbeitgeber.
Im Hinblick auf die Infrastruktur in den Stauden, die ein potenzielles Hindernis für Bewerber sein könnte, konnte Carolina Trautner versichern, dass zum einen mit der Wiederbelebung der Staudenbahn und zum anderen durch die Beibehaltung der Buskilometer für die umliegenden Dörfer, ein Schritt hin zu mehr Flexibilität gemacht werde.

Bürokratie als Hindernis

Bei der anschließenden Firmenführung bekamen Trautner und die Nachwuchspolitiker Einblicke in die Herausforderungen, vor denen ein mittelständisches Lebensmittelunternehmen heute steht. Vor allem stetig steigende Anforderungen der Bürokratie stellen neben Aspekten der Technik oder des Personals eine drückende Problemstellung des Mittelstands dar, wie deutlich wurde. „Ein ins Unermessliche wachsender Dokumentationsaufwand muss uns alarmieren. Wir können die Unternehmen nicht mit grenzenloser Schreibarbeit beschäftigen, sondern müssen im Gegenteil Freiräume schaffen, damit diese sich auf ihre Produkte und die Herausforderungen im Wettbewerb konzentrieren können“, fasst Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender die Eindrücke zusammen.

Abschließend zeigte sich die Heimatabgeordnete Carolina Trautner beeindruckt von der Firma: „Es freut mich immer wieder und es beeindruckt mich zugleich, was für tolle Firmen wir im Augsburger Land haben. Die Firma Hauser Weinimport ist wirklich ein Musterbeispiel für ein innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen. Die Bemühungen im Ausbildungssektor sind bezeichnend dafür. Dass das Unternehmen zugleich so eng mit dem Augsburger Land und insbesondre mit Fischach verbunden ist, kann uns stolz machen. Das ist Mittelstand mit Bodenhaftung.“
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