Neusäßer Wirtschaft im Gespräch: Die Junge Union bei Drexl + Ziegler

Geschäftsführer Florian Ziegler (r.) im Gespräch mit den JUlern Nicolas Fehringer und Alexander Fendt (v.l.)
 
Das moderne MINI-Autohaus der Firma prägt das Neusäßer Stadtbild

Die Junge Union Neusäß ist überzeugt: "Eine innovative und nachhaltige Wirtschaft ist die Grundlage für den Erfolg unserer Stadt Neusäß und des Freistaates überhaupt sowie Grant für den Wohlstand der Bürger. Damit sie effektiv und erfolreich arbeiten kann, braucht es die besten Rahmenbedingung. Deshalb gehen wir auf Zuhörtour." So fasst JU-Ortsvorsitzender Tobias Kranz die Motivation des Jugendverbandes für den Besuch der Neusäßer Betriebe zusammen. Die beiden Mitglieder Alexander Fendt und Nicols Fehringer machten sich auf und besuchten Firmen in der Stadt. Hier finden Sie den ersten Teil der Interviewreihe.

Die im Jahr 1950 von Josef Drexl gegründete Firma zur Reparatur von Landmaschinen und Kraftfahrzeugen in der Augsburger Str. 5 ist heute als das Autohaus Drexl + Ziegler bekannt. Hier werden vor allem BMW und MINI Fahrzeuge verkauft, gewartet und repariert. Wir hatten die Möglichkeit, mit dem Geschäftsführer, Florian Ziegler, ein Interview zu führen.

JU Neusäß: Wo kann man Ihr Unternehmen in Neusäß finden?

Florian Ziegler: Auf der einen Seite ist das ganz einfach, uns findet man in der Augsburger Str. sowohl rechter als auch linker Hand. Daneben haben wir noch einen Betrieb in Täfertingen, den man nach außen aber kaum wahrnehmen wird. Dort findet sich alles was Karosserie und interne Fahrzeugdurchläufe anbetrifft. Hier werden stark verunfallte Fahrzeuge repariert, auch Fahrzeuge, mit denen wir Handel treiben laufen hier einmal technisch durch. Daneben findet man uns noch in Gersthofen und in Günzburg.

JU Neusäß: Seit wann gibt es Ihr Unternehmen? Seit wann in Neusäß?

Florian Ziegler: Gestartet haben wir 1950 in Neusäß, kurz nach dem Krieg, mit allem was man im Automobilbetrieb machen konnte, bis hin zu Schlosserarbeiten. Gegründet wurde es vom Großvater in einer „größeren Garage“. Seither sind wir hier in der Augsburger Str. 15 ansässig und haben uns sukzessive weiterentwickelt.

JU Neusäß: Was macht Ihr Unternehmen? Was verkauft Ihr Unternehmen? Welche Services bieten Sie zusätzlich an?

Florian Ziegler: Unter Autohaus wird man in erster Linie immer Autohandel und daneben auch alles was Werkstattleistungen betrifft verstehen, von den klassischen Wartungsarbeiten bis zur Reparatur von stark verunfallten Fahrzeugen. Daneben vermitteln wir aber auch
Finanzdienstleistungen und Versicherungsdienstleistungen, also alles, was um den
Fahrzeughandel noch anzutreffen ist. Außerdem haben wir mit unserem Onlineshop noch einen eigenen Teilevertrieb.

JU Neusäß: Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie? Haben Sie Auszubildende/Praktikanten?

Florian Ziegler: An allen Standorten beschäftigen wir aktuell 140 Mitarbeiter, von denen ca. 40 Azubis sind. Wir sind immer auf der Suche nach Nachwuchs, auch wir spüren aktuell den
Fachkräftemangel. Bei uns gibt es Ausbildungsmöglichkeiten vom Mittelschulabschluss bis zum Abitur. Aber auch Quereinsteiger nehmen wir gerne, also solche, die in einem vorausgehenden Beruf oder einem Studium nicht glücklich geworden sind. Wir sind auch jedes Jahr auf dem Berufsinformationstag in der Stadthalle dabei, wo man sich darüber informieren kann.

JU Neusäß:
Sind Sie regional oder auch überregional tätig? Haben Sie noch andere Standorte?

Florian Ziegler: Ganz klassisch sind wir natürlich in Stadt und Land unterwegs, darüber hinaus sind wir insbesondere was den Fahrzeughandel anbelangt in ganz Europa aktiv. Zwischendurch gibt es auch Highlights, wenn wir beispielsweise Autos in den Irak oder nach Kuba verkaufen, so etwas bleibt natürlich in Erinnerung.

JU Neusäß: Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Florian Ziegler: 2020 werden wir einen weiteren Standort in Augsburg-Göggingen bekommen. Dort verlagern wir einen Teil des Neusäßer Fahrzeughandels hin. Die Werkstatt in Neusäß bleibt hiervon unbetroffen. Frei werdende Fläche und Gebäudeteile werden wir außerhalb des Autohausbetriebes nutzen.

JU Neusäß: Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Neusäß?

Florian Ziegler: Wenn man Neusäß heute mit Neusäß vor 10 Jahren vergleicht, hat sich einiges getan. Dinge, die nicht so sonderlich attraktiv waren, sind verschwunden, gerade im Glogger-Areal gab es große Fortschritte. Auch die Rahmenbedingungen sind, speziell mit Blick auf die Uniklinik, sehr vorteilhaft. Wenn alles was sich gerade in der Pipeline befindet, vom Neubaugebiet im Beethoven Park angefangen zum Schuster-Areal, sinnvoll umgesetzt wird, denke ich, dass sich die Stadt auf einem sehr guten Weg befindet.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.