Neusäßer Wirtschaft im Gespräch: Die Junge Union bei Glas Seele

Juniorchef Christian Motzet (vorne l.) traf sich mit der JU Neusäß zum Gespräch. Mit dabei nicht nur Ortsvorsitzender Tobias Kranz (oben l.), sondern auch Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz (oben 2.v.l.) und der Neusäßer Bürgermeister RIchard Greiner (mitte)

Die Junge Union Neusäß ist überzeugt: "Eine innovative und nachhaltige Wirtschaft ist die Grundlage für den Erfolg unserer Stadt Neusäß und des Freistaates überhaupt sowie Grant für den Wohlstand der Bürger. Damit sie effektiv und erfolreich arbeiten kann, braucht es die besten Rahmenbedingung. Deshalb gehen wir auf Zuhörtour." So fasst JU-Ortsvorsitzender Tobias Kranz die Motivation des Jugendverbandes für den Besuch der Neusäßer Betriebe zusammen. Die beiden Mitglieder Alexander Fendt und Nicols Fehringer machten sich auf und besuchten Firmen in der Stadt. Hier finden Sie den dritten Teil der Interviewreihe.

Der 1957 in Neusäß gegründete Glaserei-Betrieb entwickelte sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem der führenden und zukunftsorientiertesten Familienunternehmen der Region. Was in der Augsburger Straße mit weniger als 10 Mitarbeitern begann, ist heute im neuen Industriegebiet-Nord als mittelständisches Glas- und Metallbau-Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern zu finden.
Wir hatten die Möglichkeit, mit dem Geschäftsführer und Mitinhaber Christian Motzet
zu sprechen:

JU Neusäß: Was macht Ihr Unternehmen vor Ort in Neusäß?

Christian Motzet: Wir führen nach wie vor klassische Glasereiaufträge aus, wie Zuschnitte, Reparaturverglasungen, Spiegelmontagen oder auch Installation von Glasduschen.
Der Großteil unserer Mitarbeiter ist mittlerweile in der Planung, Fertigung und Montage von Leichtmetallbauelementen für Fenster und Türen, Brandschutzelementen und Fassaden tätig.

JU Neusäß: Wie sind Sie für Ihre Kunden zu finden?

Christian Motzet: Direkt am Autobahnzubringer aus Richtung Neusäß kommend ist unsere Firma im neuen Industriegebiet Neusäß-Nord direkt an der Straße nicht zu übersehen. Über unsere Homepage www.glas-seele.de können sich Interessenten einen guten Überblick über die von uns angebotenen Leistungen sowie unser Produktportfolio verschaffen. Wir sind natürlich auch bei diversen online-Diensten zu finden.

JU Neusäß: Wie zufrieden sind Sie mit dem Standort Neusäß?
Christian Motzet: Wir sind mit dem Standort Neusäß sehr zufrieden; unsere Familie ist hier tief verwurzelt. Dennoch müssen wir uns, wie jedes andere Unternehmen, mit Herausforderungen wie steigenden Immobilienpreisen und bezahlbarem Wohnraum für unsere Mitarbeiter auseinandersetzen.

JU Neusäß: Wie beurteilen Sie die Situation hinsichtlich neuer Fachkräfte und vor allem Auszubildender?

Christian Motzet: Im Hinblick auf neue Auszubildende können wir von keinerlei Schwierigkeiten sprechen. Allein dieses Jahr bilden wir insgesamt 7 neue Lehrlinge in verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Wie generell auf dem Arbeitsmarkt, ist es aber auch für uns schwieriger als in der Vergangenheit, bereits ausgelernte Fachkräfte anzuwerben. Glücklicherweise gelingt es uns aber bisher immer rasch neue und fähige Mitarbeiter für uns zu gewinnen, die wir dann auch entsprechend fachlich weiter fördern können.

JU Neusäß: Haben Sie noch weitere Standorte außerhalb von Neusäß?

Christian Motzet: Nein, unser 2016 entstandener neuer Firmensitz in der Boschstraße 2, Neusäß, ist der Einzige.

JU Neusäß: Sind Sie nur regional oder auch überregional tätig?

Christian Motzet: Wir sind auch weit über die Grenzen Augsburgs hinaus tätig, überwiegend in Bayern und Baden-Württemberg.

JU Neusäß: Haben Sie noch einen Wunsch für die Zukunft?

Christian Motzet: Aus unternehmerischer Sicht sind wir in Neusäß wunschlos glücklich. Unsere Zulieferer und Partner sind gleich vor Ort, und im neuen Industriegebiet Neusäß-Nord können wir optimal unseren Betriebssitz an die steigende Mitarbeiterzahl und unser wachsendes Auftragsvolumen anpassen.
Gerade für unsere Auszubildenden wäre ein weiterer Ausbau des ÖPNV jedoch von großem Vorteil.
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