Sebastian Bernhard geht für die CSU Adelsried ins Rennen

Sebastian Bernhard will Bürgermeister seines Heimatortes werden
 
Das Interesse am Kandidaten war groß und der Saal im Hotel Schmid prall gefüllt

Adelsried. Am Samstag lüfteten die Adelsrieder Christsozialen im Hotel Schmid ein wohl gehütetes Geheimnis. Mit Sebastian Bernhard stellten sie den Bürgern ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Adelsried vor. Über 100 Interessenten kamen zur Vorstellung und bedachten die engagierte Bewerbungsrede Bernhards mit viel Applaus.

„Hätte, könnte, würde, müsste, das ist jetzt vorbei. Jetzt heißt es: Machen!“, rief Sebastian Bernhard dem vollen Saal im Adelsrieder Hotel Schmid zu. Bernhard, der zuvor von den Adelsrieder Christsozialen einstimmig als Kandidat nominiert worden war, war im Rahmen eines intensiven Auswahlprozesses von der Adelsrieder CSU aus mehreren Bewerbern ausgewählt worden. „Dass wir uns richtig entschieden haben, das hat uns seine engagierte und kämpferische Rede gezeigt. Sebastian hat Visionen für die Zukunft und will sich mit ganzer Kraft für seine Heimat einsetzen“, so Matthias Barth, Vorsitzender der Adelsrieder CSU, im Anschluss an die Rede.

27-Jahre jung, erfolgreich im Beruf, engagiert im Ehrenamt

In einem engagierten Vortrag umriss Bernhard seine Leitlinien trug erste Ideen für die Zukunft der Gemeinde vor. „Ich möchte, dass Adelsried und Kruichen sich nachhaltig entwickeln und dass unser Dorf familienfreundlicher und noch lebenswerter wird. Ich bin hier aufgewachsen, groß geworden und möchte hier alt werden. Das Dorf und seine Menschen sind mein Herzensthema, und das für die nächsten Jahrzehnte“, formulierte der 27-jährige Kandidat. Auch zu seinem jungen Alter äußerte sich Bernhard. So gelte es hier vom Nachbarland Österreich zu lernen, denn dort sei der designierte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit 27 Jahren bereits Außenminister geworden. Die Jugend sei also nicht ein Nachteil, sondern im Gegenteil ein klarer Vorteil. „Sebastian Kurz und Sebastian Bernhard, Sie sehen, der Vorname passt schon einmal“, gab der Kandidat mit einem Schmunzeln zu bedenken, worauf die Bürgerschaft mit Lachern reagierte. Er habe darüber hinaus in seinen jungen Jahren schon viel Verantwortung übernommen. So führe er seit drei Jahren mit Erfolg den Musikverein als erster Vorstand, sei federführend im Festausschuss für das große Gemeindejubiläum „Adelsried Eintausend“ mit dabei gewesen und trage beruflich als Maschinenbautechniker bei der MAN nicht nur Leitungsverantwortung für über 50 Beschäftigte, sondern ebenso für finanzielle Planungen und Entscheidungen in Millionenhöhe.

Die Schule und der Kindergarten haben oberste Priorität

Der Kandidat nutzte die Rede auch, um erste Einblicke in sein Wahlprogramm zu geben. „Wir müssen endlich das Thema Kinderbetreuung und Bildung mit der Kraft vorantreiben, die es verdient. Die Schule ist renovierungsbedürftig, die Nachmittagsbetreuung braucht neue Räume und der Kindergarten muss ebenso renoviert wie erweitert werden. Diese Dinge dürfen nicht weiter liegen gelassen werden“, so Bernhard. „Ich beschäftige mich nicht mit dem, was war, sondern mit der Zukunft und die liegt in eben solchen Projekten. Eine Brücke vom Neubaugebiet Grundberg zur Schule, die Neugestaltung des Dorfplatzes im Rahmen der Instandsetzung der Staatsstraße mit Einrichtung eines Kaffees, die Schaffung neuer Gewerbeflächen, um all das zu finanzieren, sowie Wohnraum und Bauland für die Jugend auf dem Lande, für junge Familien ebenso wie die Möglichkeit zum Betreuten Wohnen, sind ganz konkrete Ziele, die meine Arbeit der nächsten Jahre bestimmen sollen“, erläuterte Sebastian Bernhard der anwesenden Bürgerschaft. Er habe noch einen großen Strauß weiterer Ideen, die er mit seinem Team in den nächsten Wochen vorstellen und erläutern wolle und die es um Anregungen aus der Bürgerschaft zu ergänzen gelte, erläuterte Bernhard, wobei er betonte, dass „Nachhaltigkeit“ für ihn und die CSU natürlich auch die finanzielle Dimension nicht außer Acht lassen dürfe. „Wir müssen die großen Investitionen, vor denen unser Dorf steht, priorisieren, um diese realistisch schultern zu können. Das derzeit diskutierte Naturfreibad, das Adelsrieder Feuerwehrgebäude, der Kirchenvorplatz und die Renovierung der Staatsstraße sind nur einige Themen, über die wir endlich reden müssen. Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern, Information, Diskussion und die Bereitschaft zur gemeinsamen Suche nach Lösungen sind hier meine Maximen“, sagte Bernhard.

Rückenwind aus München von Staatssekretärin Carolina Trautner

Dass Bernhard nicht nur die Unterstützung seitens des CSU-Ortsverbandes hat, sondern auch der Politik auf Landesebene, machte der Besuch von Carolina Trautner, Staatssekretärin im Sozialministerium, deutlich. „Mit Sebastian Bernhard hat Adelsried einen Kandidaten, der dem wichtigen Amt des Bürgermeisters gewachsen ist. Er ist engagiert, verantwortungsvoll und ein Macher, das hat er in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Mit so jemandem an der Spitze kann die Gemeinde ihre schlafenden Potenziale wecken und noch mehr aus sich machen“, lobte die Landtagsabgeordnete den Kandidaten.
Bernhard schloss dementsprechend kämpferisch und motiviert: „Zukunft, das ist kein Schicksal, sondern Gestaltungsspielraum. Ich trete an, um diese Zukunft, unsere gemeinsame Zukunft, die Zukunft unseres Dorfes zu gestalten. Dafür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung – zum Wohle unserer Heimat.“

Anregungen zu Theme und Nachfragen können jederzeit gerne an den Kandidaten über adelsried@ov.csu.de gerichtet werden.
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