Verkehrssicherheit auf der A8: JU stärkt Durz den Rücken

Die CSU und JU Verbände entlang der Autobahn unter Federführung von Ludwig Lenzgeiger (r.) stärken ihrem Mann in Berlin Hansjörg Durz (l.) den Rücken.

Adelsried/Neusäß/Zusmarshausen. Seitdem die A8 dreispurig ausgebaut wurde, häufen sich die Unfälle (vgl. AZ vom 17.10.2018). Die JU unterstreicht in einer Stellungnahme ihre Unterstützung für die Forderung des Abgeordneten Hansjörg Durz nach Verkehrsregelung durch Telematik.

Die Diskussion ist keine neue. Feuerwehrler, Bürger und jeder Pendler nehmen seit dem dreispurigen Ausbau der A8 nicht allein eine Zunahme des Verkehrs wahr, sondern auch die Zunahme von Unfällen, insbesondere derer besonders schwerer Natur. Vollsperrungen und Großeinsätze der Feuerwehren entlang der Autobahn sind keine Seltenheit mehr.

Forderung aus Mai bekräftigt

Angesichts dieser Situation hatten die CSU Ortsverbände Adelsried, Bonstetten, Welden, Altenmünster und Zusmarshausen bereits im Mai die Forderung von Durz unterstützt, die Telematikanlagen, die bis Neusäß genehmigt wurden, mindestens bis Zusmarshausen und besser noch bis Günzburg zu erweitern.
Schon damals hielt der JU-Kreisvorsitzende und Adelsrieder CSU-Fraktionsvorsitzende Ludwig Lenzgeiger fest: „Die positiven Effekte der Telematik brauchen wir auch für unseren Streckenabschnitt. Dass die Verkehrslage es erfordert, unfalls- und witterungsbezogen technisch geregelt zu werden, steht außer Frage; das kann jede Freiwillige Feuerwehr und jeder einzelne Pendler bestätigen.“
Unterstützung bekommen Durz und Lenzgeiger nun auch seitens der Jungen Union, die angesichts der jüngsten Berichte über besonders schwerwiegende Unfälle unbedingten Handlungsbedarf erkennt.

Aumann: Sicherheit für unsere Sicherheitskräfte

„Eine dynamische Verkehrsregelung ist der Stand der aktuellen Technik und die damit verbundenen Möglichkeiten dürfen wir nicht an uns vorbeiziehen lassen. Alles andere belastet unsere Ehrenamtlichen unnötig und nimmt uns Kapazitäten, die an vielen anderen Stellen dringend benötigt werden“, so Mario Aumann, JU-Ortsvorsitzender in Zusmarshausen und selbst engagierter Feuerwehrler. Auch betont Aumann einen bislang wenig beachteten Aspekt. „Gerade bei nächtlichen Einsätzen kann eine frühzeitige Geschwindigkeitsreduktion auch bei geringem Verkehrsaufkommen zur Sicherheit der Einsätze vor Ort beitragen“, fügt dieser als Fachmann hinzu.

Telematik statt Tempolimit als schnelle Lösung

Auch die beiden Ortsvorsitzenden Dominik Mayr (JU Holzwinkel) und Tobias Kranz (Neusäß) betonen die Wichtigkeit, eine Lösung in naher Zukunft zu erreichen. „Es kann nicht angehen, dass uns die Unfallstatistik durch die Decke geht und wir auf Millimeterpapier das Für-und-Wider in Endlosdiskussionen erörtern“, so Mayr.
Im Hinblick auf ein generelles Tempolimit positioniert sich die Junge Union zurückhaltend. „Wir müssen den ersten Schritt vor dem zweiten tun“, so Tobias Kranz. „Wir haben technische Möglichkeiten zur Verkehrsregelung und diese gilt es zu nutzen. Sie bringen uns tatsächliche und konkrete Verbesserungen, abstrakte Diskussionen über grundsätzliche Tempolimits, die fernab von Umsetzbarkeit aufgrund von Bundesrecht liegen, mögen interessant sein, nutzen den Bürgern aber nichts“, so der Neusäßer weiter.

Zuversicht beim CSU-Nachwuchs

Freilich müssten derartige Vorhaben stets mit Bedacht und Sorgfalt geprüft werden, aber jetzt sei Zeit zur Umsetzung, so JU-Kreisvorsitzender Lenzgeiger abschließend. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die Zusage für die Telematikerweiterung erhalten und dass Verkehrsminister Scheuer so die Forderung von Hansjörg Durz in die Realität umsetzt, um so die Sicherheit im Landkreis zu verbessern“, so der Kommunalpolitiker abschließend.
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