40 Jahre Tennisclub Adelsried: Immer am Ball bleiben

Vorstand Dr. Raschke hieß die zahlreich erschienen Gäste willkommen.
 
Vorstand Dr. Michael Raschke (l.) und zweiter Bürgermeister Karl Mayer (2.v.r.) mit den Platzbauern Lukas und Ralf Schmittner.

Den diesjährigen Saisonabschluss verband der Tennisclub Adelsried mit einem Fest anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vereines. Dabei gab es eine historische Rückschau, feinste Verköstigung und große Pläne für die Zukunft. 

„Da geht einem das Herz auf“, stellte der Vorsitzende Dr. Michael Raschke zu Beginn des Abends fest. „Kein Platz ist frei, wir müssen sogar mit zusätzlichen Stühlen improvisieren und ich sehe in frohe Gesichter jeden Alters“, so Raschke bei seiner Begrüßung der rund 60 Gäste, die zum Jubiläumsabend des Tennisclubs Adelsried gekommen waren. Mit einem Weinfest beging der Club sein Gründungsjubiläum und gedachte der Gründung im Jahr 1978.

Beste Wünsche seitens der Gemeinde

Noch bevor zu Tisch gebeten wurde, konnte zweiter Bürgermeister Karl Mayer die besten Glückwünsche der kommunalen Politik an den Verein richten. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie gut es dem Tennisclub heute wieder geht. Nach einer gewissen Durststrecke blüht der Verein heute auf wie zu seinen besten Zeiten. Da sieht man, dass man im Ehrenamt sehr wohl etwas bewegen kann. Da sieht man, dass man nur wollen muss, dann tut sich was“, lobte Mayer, der selbst seit Jahrzehnten Schatzmeister beim TCA ist, die Vorstandschaft und die engagierten Mitglieder des Vereines. Er wünsche im Namen der Gemeinde weiter hin viel Tatkraft, Zuversicht und auch die kleine Prise Glück, die für den Erfolg notwendig sei.

Lob für die engagierten Mitglieder

Im Anschluss an die reichhaltige Verköstigung durch die fleißigen Mitglieder und die Metzgerei Rittel standen im Programm einige Punkte aus dem Vereinsleben an. So wurde der festliche Rahmen noch dazu genutzt, die beiden Plätze – den Platz Nr. 1 und das Kleinfeld – offiziell einzuweihen. Diese wurden unter Federführung von Ralf und Lukas Schmittner in der vergangenen Saison aufwändig instandgesetzt und so entschloss sich die Vorstandschaft, die beiden Plätze kurzum nach diesen fleißigen Mitgliedern zu benennen. So schmückt das Kleinfeld nun ein Schild mit dem Namen „Lukas-Schmittner-Platz“ und den Platz Nummer 1 ein Schild mit der Inschrift „Ralf-Schmittner-Platz“.

Ein Blick in die Geschichte des Vereins

Auch für den historischen Rückblick war am Festabend gesorgt. Matthias Steinhart konnte von den Ursprüngen des Vereins Anekdotisches berichten. Das Gründungsmitglied erzählte, wie er und der Vereinsgründer Fritz Sigel vor über 40 Jahren bei einer gemeinsamen Zugfahrt nach Würzburg den Plan gefasst hatten, einen Verein zur Pflege des Tennissportes zu gründen. Dabei war Sigel selbst kein Ballsportler, sondern ihm lag es vor allem daran, einen Ort zu schaffen, wo Gemütlichkeit, Zusammenhalt und Gemeinschaft gelebt werden konnten. Wie gut ihm das gelang, konnte Friedrich Geiger – mit seiner Frau selbst seit 40 Jahren dabei – in seinem historischen Rückblick darstellen. Dieser hatte einen reich bebilderten Spaziergang durch die lange Vereinsgeschichte aufbereitet. Geiger konnte zahlreiche spannende Geschichten aus der Historie zum Besten geben. So wurde insbesondere deutlich, wieviel sich seit der Gründung getan hatte. Wo einstmals keinerlei Unterstand zur Verfügung stand, sich bei schlechtem Wetter mit Regenschirmen am Biertisch ausgeholfen werden musste, da konnten beim Festabend alle Gäste im gemütlichen Heim Platz nehmen. Geiger resümierte: „Was unsere Mitglieder in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben, ist wirklich bemerkenswert. Das ist das Werk unzähliger fleißiger Hände und engagierter Menschen. Für mich ist es deshalb besonders schön, zu sehen, dass dieses Erbe weitergelebt wird, dass es jetzt dem Tennisclub so gut geht und man zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.“
Passend zum großen Engagement in der Vergangenheit konnte die Vorstandschaft zahlreiche Mitglieder ehren. Hierüber wird gesondert berichtet.

Vereinserfolg: Eine Mannschaftsleistung

Den offiziellen Teil schloss schließlich wieder Vorstand Dr. Raschke: „Ich danke allen Gästen, die diesen Abend erst gelingen lassen und die uns durch ihr Kommen die Ehre geben. Ganz besonders danke ich aber meiner Vorstandschafts-Mannschaft. Allen, die sich unermüdlich über das Jahr hinweg einsetzen und ganz besonders natürlich denen, die unseren Festabend zu einem solchen Erfolg haben werden lassen. Ein Verein, das ist eine Teamleistung; ich habe ein Spitzenteam, wir bleiben am Ball.“
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