Gemeinderat Altenmünster beschließt ein Vergabemodell für den Baulanderwerb

Für das neue Baugebiet an der Violauer Straße können sich die Interessenten bewerben.
 
Diese Brücke in der Talstraße und zwei weitere in der Zusamzeller und St.-Georg-Straße ist eines der Bauwerke, die im Rahmen der Dorferneuerung in Hegnenbach mit der neuen Fahrbahn überbaut werden soll.
Altenmünster: Altenmünster |

Große Nachfrage nach Bauplätzen erfordert neue Wege – Frist für Bewerber endet bereits am 10. Oktober 2019

Die hohe Anzahl an Interessenten für einen Bauplatz in Altenmünster veranlassten den Gemeinderat, für das neu ausgewiesene Baugebiet „Violauer Weg“ ein Vergabemodell zu beschließen. Auf der Warteliste im Rathaus stehen 160 Anfragen, 30 Plätze können im neuen Baugebiet in Altenmünster zur Verfügung gestellt werden. Bisher wurden die Baugrundstücke im freien Verkauf von der Gemeinde veräußert. Dieser Weg ist bei einem derartigen Verhältnis nicht mehr zu vereinbaren.

Dem Gremium lag nun in der jüngsten Sitzung eine Ausarbeitung des Bauausschusses mit einem neuen Vergabemodell vor. Mit diesem Modell verfolgt die Gemeinde das Ziel, jungen Familien, unabhängig von der Vermögenssituation, Bauland zur Verfügung zu stellen und auch Neubürger zu gewinnen. Dauerhafte Sesshaftigkeit solle ermöglicht werden, weil diese die soziale Integration und den Zusammenhalt in der örtlichen Gemeinschaft maßgeblich stärkt. Gerade für junge Familien ist es aufgrund des sehr begrenzten Angebotes sehr schwer, Bauland zu sozialverträglichen Preisen zu erwerben. All diese Kriterien spielen in dem Punkteverfahren eine Rolle, aber auch eine Pflegebedürftigkeit, Schwerbehinderung, oder soziales Engagement werden ebenfalls berücksichtigt. Klare Vorteile haben im neuen Modell Bewerber aus dem Gemeindegebiet oder Rückkehrer, die sich wieder im Heimatort ansiedeln wollen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden noch die Preise für die zu vergebenden Parzellen festgelegt. Diese berücksichtigen die gestiegenen Kosten für die Erschließungsmaßnahmen, sowie die allgemeine Preisentwicklung im Immobilienbereich und werden je nach Lage zwischen 140 und 180 Euro liegen.
Wer sich für einen Bauplatz in diesem Baugebiet bewerben will, muss sich aber beeilen. Der Zeitraum für die Abgabe der Bewerbung beginnt am 20. September und endet bereits am 10. Oktober 2019. Der notwendige Fragebogen, Informationen über Lage, Größe und die Preise der einzelnen Bauplätze sind bei der Gemeinde erhältlich. Alle Bewerber, die sich bisher schon als Kaufinteressent auf die Liste schreiben ließen, werden darüber von der Verwaltung zusätzlich noch informiert.

Dorferneuerung Hegnenbach

Im Rahmen der Dorferneuerung in Hegnenbach sind neben der Straßenrenovierung auch drei Brückenbauwerke mit in der Planung. Um beim Bau der Brücken die erforderliche Höhe zu erlangen, müsste die Fahrbahn um bis zu circa 20 Zentimeter angehoben werden. Dies führt zu Problemen bei den angrenzenden Anwesen und Hofeinfahrten. Aufgrund neuer Vorschriften und gesteigerter Baukosten müsste die Gemeinde allein für diese drei Brücken in der Zusamzeller, St.-Georg- und Talstraße mit circa 1 Million an Kosten rechnen. Vom Planungsbüro wird deshalb empfohlen, die sehr gut erhaltenen Betonrohre an den Durchlässen zu belassen und mit der neuen Fahrbahn zu überbauen. Auf Rückfragen mehrerer Ratsmitglieder bestätigte der Fachmann, dass er bezüglich des Zustandes keine Bedenken habe. Dies habe sich auch bei der Unterquerung mit dem Kanal bestätigt. Wichtig ist, dass bei allen Maßnahmen, das Amt für ländliche Entwicklung (ALE), das Wasserwirtschaftsamt und die Teilnehmergemeinschaft in die Entscheidungen mit einbezogen werden müssen. „Die Ausschreibungen sollten zeitnah erfolgen, damit wir die Aufträge noch vor dem Wintereinbruch vergeben können“, schlug Bürgermeister Bernhard Walter vor. Damit es zu keinen Verzögerungen kommt, erfolgte der Beschluss, die geänderten Planungen zuerst dem ALE zur technischen Prüfung vorzulegen.

Obst- und Gartenbauverein Neumünster erhält Zuschuss für neuen Aufsitzmäher

Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereines Neumünster pflegen seit Jahren den Dorfanger und weitere gemeindliche Grünflächen in ihrem Ortsteil. Weil beim bestehenden Aufsitzrasenmäher eine Reparatur nicht mehr rentabel soll ein Ersatzgerät für circa 9.000 Euro angeschafft werden. Aufgrund des hohen ehrenamtlichen Einsatzes für die Kommune wird dem Verein für die Anschaffung ein Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro, anstatt der sonst üblichen zehn Prozent Vereinszuschuss, zugesagt.
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