Landtagskandidaten sprechen bei der Generalversammlung

Erhoffen sich ein gutes Ergebnis bei den bevorstehenden Wahlen: (von links) Bezirkstagskandidat Jürgen Kopriva, Landtagskandidaten Johann Häusler und Dr. Fabian Mehring, sowie der Vorsitzende des Ortsverbandes Horst Rößle
Altenmünster: Altenmünster |

Freie Wähler Altenmünster stimmen sich auf die Wahlen ein

Ganz im Zeichen der bevorstehenden Landtags-und Bezirkstagswahl stand die Generalversammlung des Altennmünsterer Ortsverbandes der Freien Wähler im Bürgerhaus in Hennhofen. Vorstand Horst Rößle zeigte sich erfreut, dass mit dem Bezirkstagskandidaten Jürgen Kopriva, und den beiden Landtagskandidaten Dr. Fabian Mehring und Jürgen Häusler ein kompetentes Team der Polit-Prominenz den Weg in die Provinz gefunden hat und so ihr Interesse an der Arbeit der Basis zeigten.
Von diesen Tätigkeiten stellte der Vorsitzende die Aktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeibeiträge, bei der 354 Unterschriften gesammelt wurden und die Erstellung eines Abfallkalenders für die Bevölkerung, in den Mittelpunkt seines Rückblickes. Ein Besuch des Bayerischen Landtages wurde als Belohnung für die Mitglieder organisiert. Über einen positiven Kassenbestand konnte trotz der Mehrausgaben für den Abfallkalender und der Kreisumlage Kassierer Anton Miller berichten.


Bezirkstagskandidat fordert mehr Selbstverständnis der Schwaben

Jürgen Kopriva, der als amtierender ehrenamtlicher Bürgermeister des Marktes Aislingen (Kreis Dillingen) für den Bezirkstag kandidiert, stellte in seinem Grußwort die Frage, ob wir uns mehr als Bayern oder doch als Schwaben fühlen. Mehr Stolz für unsere Region mit Einrichtungen, wie das Bezirkskrankenhaus mit überregionaler Bedeutung sei angebracht.


Landtagskandidaten wollen den Mittelstand stärken

Nicht die Unterstützung der Großkonzerne, sondern die Förderung der mittelständischen Unternehmen, sehen die Freien Wähler als wichtige Aufgabe, so Dr. Fabian Mehring in seinen sachlich vorgetragenen Ausführungen. "Konzerne seien anfällig in Krisen und Steuergelder fließen ins Ausland, obwohl sie führend im Flächenverbrauch und der Beanspruchung von Infrastruktur sind", nannte er als Beispiel hierfür. Verbesserungen bei den Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs und dem digitalen Ausbau sind für die Entwicklung der ländlichen Regionen von Priorität.
Landtagsabgeordneter Johann Häusler betrachtet den aktuellen Fachkräftemangel mit Sorge, dem mit verbesserten Rahmenbedingungen aber entgegengewirkt werden kann. Zu weiteren wichtigen Aufgaben sieht der Politiker den Bürokratieabbau, der vor allem Kleinbetriebe zur Geschäftsaufgabe zwingt.

In der abschließenden Diskussionsrunde, oder im persönlichen Gespräch mit den Kandidaten, hatten die Gäste noch Gelegenheit, ihre Anliegen vorzubringen.
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