7 Casino Mythen, die für Überraschung sorgen

Online Casinos boomen und lösen langsam aber sicher, die etablierten Spielbanken ab. Gründe dafür sind unter anderem der Komfort, die entfallende An- und Abreise, die geringen Mindesteinsätze und ein sehr entspannter Dresscode. für uns ist dies Grund genug, einmal einen Blick auf die sieben häufigsten Mythen im Online Casino Bereich zu werfen.

Mythos #1: Im Online Casino gewinnt immer das Casino

Es ist schon wahr, dass in Online Casinos von den Betreibern Gewinne gemacht werden. Wie bei jedem anderen wirtschaftlichen Unternehmen gilt auch bei Online Casinos, dass sie profitabel sein müssen, um am Markt zu überleben. Was dabei aber oft vergessen wird, ist, dass Online Casinos gigantische Geldumverteilungsmaschinen sind. Denn Online Casinos zahlen in aller Regel zwischen 94% und 97% der Einsätze wieder an die Spieler aus. In der Tasche des jeweiligen Casinos bleiben also lediglich zwischen 3% und 6%. Das bedeutet, dass natürlich das Casino auf lange Sicht immer Gewinn macht. Allerdings bedeutet dies gleichzeitig, dass auch die Spieler beim Glücksspiel gewinnen. Richtig müsste der Satz also heissen: im Online Casino gewinnt immer das Casino, aber die Spieler auch. Übrigens betragen diese Auszahlungsraten in staatlichen Casinos in aller Regel um die 60%. Dort behält also die Spielbank stattliche 40% der Einsätze, statt diese wieder an die Spieler auszuschütten.

Mythos #2: Wer im Online Casino spielt, wird glücksspielsüchtig

Dass Glücksspiele süchtig machen können ist weithin bekannt. Denn die Wirkung, die der Nervenkitzel auf Glückshormone hat, bringt durchaus Suchtpotenzial mit sich. Allerdings werden natürlich nicht alle Spieler von einer Suchtproblematik betroffen. Genauso wie bei anderen Genussmitteln, kommt es auch hier darauf an, dass man ganz genau auf sich achtet und problematisches Spielen erkennt. Seriöse Online Casinos haben eigens Mitarbeiter, die auf Anzeichen achten, um festzustellen, ob das Spielverhalten eines Spielers problematisch geworden ist. Kurzum lässt sich sagen, dass weder jemand der ab und zu ein Bier trinkt automatisch eine Suchtproblematik entwickelt, noch jemand, der ab und zu dem Glücksspiel frönt.

Mythos #3: Spiele in Online Casinos sind manipuliert

Auch dieser Mythos geistert noch immer in den Köpfen vieler Menschen herum. Natürlich muss man aufpassen, in welchen Online Casinos man spielt. Nicht alle Casinos sind gleich verlässlich oder unterstehen einer zuverlässigen Glücksspielbehörde. Hier bieten sich verlässliche Vergleichsportale, wie Casino Professors Webseite, an. Denn dort kann man nach verlässlichen Glücksspiellizenzen filtern und seine Auswahl so auf staatlich kontrollierte, gut etablierte Online Casinos beschränken. Zusätzlich werden dort auch die Bonusaktionen der Casinos aufgeführt und die Bonusbedingungen erklärt. Denn der Teufel steckt hier häufig im Detail. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Glücksspiellizenzen, die innerhalb der Europäischen Union ausgestellt worden sind, zuverlässig und seriös sind. Durch die ständige staatliche Kontrolle wären die Online Casinos also verrückt, wenn sie an den Spielautomaten mogeln würden. Schließlich sind die Profite der Glücksspielbetreiber in allen Casinospielen bereits eingerechnet. Dies erfolgt beispielsweise durch die grüne Null beim Roulette oder die Auszahlungsraten an den Slotmaschinen. Warum sollte ein Online Casino dann unter dem Risiko, die Glücksspiellizenz zu verlieren, seine Spielautomaten manipulieren?

Mythos #4: Online Casinos sind dubios

Wer sich die klassischen schwarz-weiß Filme aus den USA der Dreißigerjahre ansieht, mag möglicherweise der Meinung sein, dass Online Casinos Hand in Hand mit dem organisierten Verbrechen gehen. Dies könnte heutzutage jedoch nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die meisten Online Casinos wurden von verlässlichen Unternehmern gegründet, manche sind bereits seit 50 Jahren und mehr am Markt. Und viele heutzutage sogar erfolgreich an der Börse notiert. Sie unterliegen also nicht nur der Aufsicht der Glücksspielbehörden, sondern auch der Börsenaufsicht und der Kontrolle unzähliger Aktionäre und Investoren.

Mythos #5: Die Vergangenheit hat Einfluss auf die Zukunft

Was im Leben so logisch erscheint, ist im Glücksspiel leider nur ein Mythos. Sitzt man beispielsweise am Roulette-Tisch und bemerkt, dass die Kugel in den letzten zehn Runden nur Schwarz im Kessel favorisiert hat, so liegt es nahe, dass man damit beginnt, auf Rot zu setzen. Dahinter steckt die Hoffnung auf die Wahrscheinlichkeit. Doch wer gut im Mathematikunterricht aufgepasst hat, der weiß, dass es so nicht funktioniert. Auf einen unendlich langen Zeitraum betrachtet, würde es zwar tatsächlich so sein, dass in etwa die Hälfte der Ergebnisse auf Rot und die andere Hälfte auf Schwarz ausfallen. Allerdings befinden sich die meisten Spieler nie unendlich lang im Online Casino. Theoretisch könnte also den ganzen Abend lang nur Schwarz gewinnen und im einem Jahr einen ganzen Abend lang Rot.

Mythos #6: Es gibt todsichere Strategien, um zu gewinnen

Dieser Mythos hält sich ebenso hartnäckig in den Köpfen vieler Spieler. Er reicht von geradezu abergläubischen Verhaltensweisen, wie dem Sitzen an einem bestimmten Platz oder dem Klopfen auf das Holz des Tisches, geht aber auch noch weiter. Es gibt einige Strategien, wie beispielsweise das Setzen auf eine Farbe im Roulette, bei der man seinen Einsatz verdoppelt, wenn die entsprechende Farbe erscheint. Gewinnt man, ist alles in Ordnung. Verliert man jedoch, so verdoppelt man einfach seinen Einsatz und setzt erneut auf die gleiche Farbe. Was zunächst logisch klingt, wird schnell enttarnt, wenn man sich ausrechnet, wie viel man letztlich setzen müsste und wie viel Gewinn dabei herausspringt. Beginnt man eine Runde mit dieser Strategie und setzt dabei 5,00 € ein, so würde der Einsatz bei der zehnten Runde bereits bei stattlichen 2.560,00 € liegen. Insgesamt hätte man dann innerhalb der zehn Runden 5.115,00 €  verloren. Und dabei sind die Gewinnchancen Überhaupt nicht so hoch, wie man denkt. Nehmen wir an bei Ihrem zehnten Einsatz mit 2.560,00 € würden Sie nun also doch noch gewinnen. Sie würden dann einen Gewinn in Höhe von 5.120,00 € erhalten. Wie wir aber eben schon berechnet hatten, hätten sie bis dahin schon 5.115,00 € eingesetzt und verloren. Ihr Nettogewinn würde also lediglich 5,00 €  betragen. Und das bei diesem hohen Einsatzrisiko. Mit Ausnahme vom Karten zählen, dass einem beim Blackjack weiterhelfen kann, wenn man es wirklich professionell betreibt, sind die meisten Strategien also nicht besonders ergiebig. Das Spielen im Casino ist und bleibt eben das, als was es bezeichnet wird: ein Glücksspiel.

Mythos #7:Hohe Jackpots werden eher ausgeschüttet

Es ist ein intuitiver Gedanke. Denn Jackpots sind ja deswegen so begehrt, weil sie in aller Regel hoch sind. Also denkt man sich logischerweise, dass die Jackpots mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgeschüttet werden, wenn sie prall gefüllt sind. Dies ist allerdings falsch. Die Jackpots bei den Slotmaschinen haben zu jeder Zeit die gleiche Wahrscheinlichkeit, um ausgeschüttet zu werden. Egal, ob sie gerade leer sind oder nicht. Im Prinzip haben Sie also in jeder einzelnen Spielrunde die gleiche Chance darauf, den Jackpot zu gewinnen. Natürlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Jackpots gewonnen werden aus dem einfachen Grund, weil mehr Spieler an einer Slotmaschine mit einem hohen Jackpot spielen. So ist die Chance, ihn zu gewinnen also gleich hoch. Da aber mehr gespielt wird, ist es wahrscheinlicher, dass ein Glückspilz die richtige Kombination erspielt.
Wir sehen also, dass viele der Mythen, die sich um die Online Casino Welt ranken. Die gute Nachricht hierbei ist, dass es keine Tricks und Strategien gibt, um seinen Gewinn zu maximieren. Ähnlich wie bei einem Münzwurf, geht es eben darum, dass man Glück hat - oder eben nicht. So kann man auch als Beginner mit gutem Gewissen im Online Casino sein Glück versuchen und vor allem tolle Unterhaltung erleben.
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