Abzocke durch Schlüsseldienste - Das können Sie dagegen tun

(Foto: unsplash.com)

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit genügt, um sich aus den eigenen vier Wänden auszusperren. Immer häufiger geraten die Opfer dieser Situation ins Visier von Schlüsseldiensten, die zu hohe Summen für die Türöffnung verlangen. Eine Arbeitszeit von wenigen Minuten schlägt sich dann in mehreren hundert Euro auf der Rechnung nieder. Doch worauf ist zu achten, um selbst nicht in diese Lage zu geraten?

Zunächst ist es von Bedeutung, den richtigen Schlüsseldienst zu wählen. Nur wer die dafür bedeutsamen Kriterien kennt, kann am Ende eine fundierte Entscheidung im eigenen Sinne fällen. Das Ziel ist einerseits, einen Anbieter in der eigenen Nähe zu finden. Dadurch reduziert sich seine Anfahrtszeit und damit die Kosten auf der Rechnung. Weiterhin sollte nur auf seriöse Betriebe zurückgegriffen werden, die sich innerhalb der Branche bereits einen Namen machen konnten. Neben dem offiziellen Branchenverzeichnis ist es unter notprofi.de möglich, sich über entsprechende Offerten in Kenntnis zu setzen. So werden die schwarzen Schafe der Branche nicht weiter in Betracht gezogen.

Der erste Kontakt

Weiterhin zeigt sich beim ersten Kontakt mit den Verantwortlichen, ob mit gutem Gewissen ein Auftrag erteilt werden kann. Neben dem allgemeinen Auftreten ist es dabei die Frage nach dem finanziellen Vorstellungen, die wichtige Einblicke liefert. Ist der Schlüsseldienst nicht dazu in der Lage, einen Preis zu nennen und bringt vor allem Ausflüchte hervor, so sollte er nicht weiter in Betracht gezogen werden. Zumindest eine verbindliche Preisspanne sollte jedem Verbraucher genannt werden. Dank dieser fällt es leichter, eine gewisse finanzielle Planungssicherheit zu erreichen, wie sie auch in dieser Situation von großer Bedeutung ist. So wird eine böse Überraschung direkt im Ansatz vermieden, um die eigene Position zu stärken.

Die Art der Bezahlung

Häufig lässt sich auch an der Bezahlung erkennen, ob von einem seriösen Unternehmen die Rede sein kann. Hierbei ist es wichtig, dass dem Kunden nicht nur die Barzahlung als einzige Option angeboten wird. Die Unternehmen versuchen auf diese Weise einen kritischen Blick der Kunden auf die Rechnung zu vermeiden. Eigentlich steht den Verbrauchern jedoch eine Frist von 14 Tagen zur Verfügung, innerhalb der sie die gestellte Rechnung begleichen können. So bleibt in jedem Fall genügend Zeit, um sich noch einmal kritisch mit den einzelnen Posten aufeinanderzusetzen. Unzulässige Aufschläge, überteuerte Pauschalen oder Verstöße gegen die vorherige Einigung lassen sich auf diese Weise vor der Bezahlung erkennen. Dies erhöht die Sicherheit des Verbrauchers und stärkt seine Position in wichtigem Maße.


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