Augusta-Bank kündigt Fusion mit der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu an

Die künftigen Vorstände der VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG (v.l.): Christoph Huber , Heinrich Stumpf , Hermann Starnecker und Helmuth Geppert. (Foto: Laura Türk)

Über eine geplante Fusion mit der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu hat die Augusta-Bank die Presse am Freitag, 4. Mai, informiert. Durch den Zusammenschluss wäre die neue „VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG“ künftig die größte Schwäbische Genossenschaftsbank, mit circa 160.000 Kunden, 623 Mitarbeitern und 55 Filialen.

„Für unsere Banken ist das ein ganz, ganz großer Schritt“, sagte Heinrich Stumpf, Vorstand der Augusta-Bank. Für die Fusion hätten die Banken sich aufgrund der zahlreichen Herausforderungen entschieden, denen sich Banken künftig stellen müssten. Gemeinsam, ist sich Stumpf sicher, wird die neue Bank Herausforderungen wie steigende Kundenanforderungen, die Digitalisierung und die Regulierungsdichte besser meistern können.

Für die Fusion habe sich die Bank Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten, da beide Häuser im gleichen Wirtschaftsraum agieren und eine ähnliche Größe aufweisen. Bankstrukturen wären häufig von der Größenordnung abhängig, und die ähnlichen Strukturen würden einen Zusammenschluss vereinfachen.

„Die Regionale Präsenz wollen wir unverändert beibehalten“, versichert Stumpf den Kunden. Auch sie würden von der Fusion profitieren. Der Mittelstand würde beständig wachsen, auch vergleichsweise kleine Unternehmen wären inzwischen international tätig. Bei Kreditwünschen stoße die Bank da teilweise an ihre Grenzen. Durch die Fusion wolle die Bank nun „mit dem Mittelstand mitwachsen“, und weiterhin alle Kundenanforderungen erfüllen.

Für die Mitarbeiter der Häuser soll die Fusion keine Nachteile bergen. So versprechen beide Banken, dass es im Zuge der Fusion nicht zu Kündigungen kommen wird. Die Mitarbeiter werden auch größtenteils an ihren Standorten bleiben können, sagte Hermann Starnecker vom Vorstand der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu.

Zeitlich gesehen würde es noch eine Weile dauern, bis die Fusion wirklich durchgeführt werden kann. Im Mai 2019 wird das letzte Treffen der Vertreter stattfinden. Hier werden die Ergebnisse beider Häuser vorgestellt, und schließlich der offizielle Beschluss getroffen.

Der künftige juristische Sitz der VR Bank Augsburg-Ostallgäu wird sich in Augsburg befinden. Trotzdem soll es weiterhin drei Verwaltungsstandorte geben, und die bereits vorhandenen Räumlichkeiten unverändert genutzt werden. (lat)
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