Der Booom der Dashcams

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Dashcams sind Videokameras im Auto, die auch in Deutschland mittlerweile immer beliebter werden. Sie lassen sich am Armaturenbrett befestigen oder mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe und zeichnen während der Fahrt alles auf. Diese Kameras sind auch als Auto-Cams oder Carcams bekannt. Der Preis ist von der Qualität abhängig.

Die Xixini Xixini Car HD Mini-Kamera als Beispiel, die bei Amazon-Partnern erhältlich ist, wiegt nur 180 Gramm und hat eine Speicherkapazität von 32 Gigabyte. Durch eine hohe Auflösung und einem Weitwinkel, wie das bei der Xixini Xixini Dashcam der Fall ist, wird ein ausgezeichnetes Seherlebnis gewährleistet. Die Mini-Kameras für das Auto schalten sich bei der Zündung ein und aus. Wenn der Speicher voll ist, dann werden die ältesten Aufnahmen überschrieben, weshalb solche Kameras im Prinzip unendlich lang aufnehmen können.

Mit Dahscams kann man den eigenen Fahrstil überwachen, besonders schöne Strecken filmen und ggf. auch Unfälle als Beweismaterial aufzeichnen.


Sind Autokameras legal in Deutschland?

Carcams sind weit mehr, als nur eine weitere technische Spielerei. Vor Gericht allerdings sind die Aufnahmen mit einer Dashcam als Beweismaterial noch umstritten. Obwohl diese Aufzeichnungen gegen das Datenschutzrecht verstoßen, können sie bei einem Zivilprozess verwertbar sein, wie der BGH im Mai 2018 entschied. Auch der ADAC setzt sich dafür ein, dass anlassbezogene Aufnahmen zur Klärung bei Schuldfragen beitragen sollen und das Interesse an der Aufklärung bei Gerichtsverfahren größer sein sollte, als der Datenschutz. Allerdings bezieht sich diese Forderung nicht auf wahlloses Beweismaterial, um die Verkehrsverstöße von anderen beliebig anzuzeigen. In diesen Fällen sollten Dashcam Aufnahmen auch weiterhin verboten bleiben.

In vielen Ländern mangelt es noch an einheitlichen gesetzlichen Regelungen für die Verwendung dieser Carcams. In Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien, Finnland, Dänemark und Tschechische Republik hingegen ist die Verwendung laut dem jeweiligen Automobilclub unbedenklich.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Dashcam?

In Deutschland gibt es Dashcams erst seit 2013, in Russland allerdings sind die kleinen Kameras schon seit Jahren sehr populär. Allerdings nicht nur wegen Unfällen, sondern auch als Beweis bei Versicherungsbetrug. Auto-Cams haben den Vorteil, dass deutliche Aufnahmen ein eindeutiger Schuld- oder Unschuldsbeweis vor Gericht sind. Allerdings darf das aufgezeichnete Material aufgrund des Datenschutzes in Deutschland nicht online veröffentlicht werden. Die Richter entscheiden nach eigenem Ermessen, ob das aufgezeichnete Material als Beweis zugelassen wird oder nicht.

Dashcams können zu einer besseren Verkehrssicherheit beitragen, wenn bei der Verwendung mehr auf den eigenen Fahrstil geachtet wird. Auch sind sie ein guter Schutz vor Vandalismus. Mit Autokameras lassen sich besonders schöne Strecken oder Landschaften aufzeichnen, die eine tolle Urlaubserinnerung sind. Besondere Highlights sind übrigens Dual Dash Cams mit Infrarot Nachtsicht, G-Sensor und 340° Weitwinkel, wie das der Fall bei der AKASO DUAL DashCam1080 P ist, die über eine Front- und Heckkamera verfügt.


Fazit

Es muss jeder selbst entscheiden, ob sich eine Dashcam für die eigenen Zwecke lohnt oder nicht. Wer allerdings mit dem Auto eine längere Reise in das Ausland unternehmen möchte, kann sich im zuständigen Automobilclub vorher über die Rechtsfragen informieren, da sich in solchen Fällen die Anschaffung bei günstigen Angeboten unbedingt rentieren sollte.
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