dm kündigt Aufklärungsoffensive zum Recycling von Plastikverpackungen an

Seit Mitte der neunziger Jahre arbeitet dm an Abfallvermeidung und am verstärkten Einsatz von recyceltem Kunststoff. (Foto: dm)
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dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer vertritt 26 Unternehmen des Rezyklat-Forums beim"Runden Tisch" von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Thema Plastikverpackungen.

Beim „Runden Tisch“ von Bundesumweltministerin Svenja Schulze präsentierte Sebastian Bayer, Geschäftsführer bei dm-drogerie markt, den Teilnehmern das neue Rezyklat-Forum – eine Initiative von 26 Unternehmen, die am Wertschöpfungskreislauf von Plastik beteiligt.

Ziele der Initiative sind, so Initiator Bayer:
1. Die Vermeidung und Reduzierung von Kunststoffverpackungen
2. Eine gemeinsame Informationskampagne der Forums-Mitglieder in Richtung Verbraucher zur Trennung der Wertstoffe
3. Die Erhöhung der Recyclingquoten
4. Eine stärkere Verwendung von Rezyklaten

Zielführende Maßnahme

Im „Rezyklat-Forum“ haben sich die drei Händler dm-drogerie markt, Rossmann und Globus sowie rund 20 Markenartikler und weitere Unternehmen aus der Verpackungs- und Recyclingindustrie zusammengetan, um die genannten vier Ziele zu verwirklichen.

Sebastian Bayer begrüßt den „Runden Tisch“ als eine sehr zielführende Maßnahme von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und nannte zwei Gründe: Zum einen sei es wichtig, in einen konstruktiven Austausch mit allen am Wertstoffkreislauf Beteiligten zu kommen. Zum anderen, dass die am Wertstoffkreislauf Beteiligten mit den politisch Verantwortlichen und mit den Umweltverbänden zu einem Netzwerk mit der gleichen Zielsetzung zusammenkommen.

„Das erste Treffen war ein ermutigender Schritt in die richtige Richtung. Ich werde mit meinen Partnern beim Rezyklat-Forum konkrete Vorschläge zur Reduzierung und zum Recycling von Plastik erarbeiten und diese beim nächsten ’Runden Tisch’ im Herbst den Beteiligten präsentieren“, erklärt Sebastian Bayer. Er geht davon aus, auch Erkenntnisse der Aufklärungskampagne präsentieren zu können.

"Wir haben den Ernst der Lage erkannt"

Ihm ist es wichtig, dass die politischen Entscheidungsträger die ernste Absicht von Handel und Industrie erkennen können. „Es wird uns leider oft unterstellt, dass wir gesetzliche Regelungen vermeiden wollen. Das ist unzutreffend. Wir haben den Ernst der Lage schon lange erkannt undarbeiten beispielsweise bei dm seit Mitte der neunziger Jahre an Abfallvermeidung und am verstärkten Einsatz von recyceltem Kunststoff", so Bayer weiter.

Aus der Sicht der Hersteller und Händlerdrogistischer Produkte sei es wichtig, neben der Kategorie "lebensmitteltauglich" eine weitere Kategorie zu schaffen, die geeignet sei, Rezyklat für Verpackungen von Kosmetikprodukten und ähnlichen Produkten verwendbar zu machen. Hierfür werde das Rezyklat-Forum im Herbst einen Vorschlag vorlegen.(pm/ANZEIGE)
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