Fußpflege auch im Winter nicht vernachlässigen

Sobald sie wieder warme Socken und dicke, geschlossene Schuhen tragen, tendieren viele Menschen dazu, ihre Fußpflege zu vernachlässigen. Dabei machen unsere Füße vor allem in der kalten Jahreszeit jede Menge mit: Sie werden kalt, schwitzen, kühlen wieder ab und werden trocken und rissig. Daher benötigen Füße im Winter eine Extraportion Pflege.

Keine Frage: Gut gefütterte Winterschuhe sind ein Muss, um nicht zu frieren. Ein gutes Profil sorgt zudem auch bei Glatteis für ausreichend Halt. Allerdings tendieren viele dazu, im Winter zu enge Schuhe zu tragen, denn oft werden die dickeren Wintersocken nicht bedacht. Dann allerdings riskiert man, dass schmerzhafte Druckstellen entstehen.

Wer von Fußfehlstellungen wie Hallux Valgus betroffen ist, sollte beim Schuhkauf auf besonders dehnbares Material achten. Vor allem für den Vorfußbereich eignen sich Materialien wie Echtleder, die sich hervorragend an die Fußform anpassen, ohne zu drücken. Auf Gesundheitsprodukte spezialisierte Anbieter wie Avena führen eine große Auswahl an Hallux-Schuhen.

Damit die Füße im Winter gesund bleiben, ist es ratsam, mindestens alle zwei Wochen eine ausführliche Pflegeroutine durchzuführen. Diese beginnt mit einem warmen Fußbad. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 36 und 40 Grad und dauert 15 bis 20 Minuten. So ist garantiert, dass die Füße gut einweichen. Ein reichhaltiges Badeöl sorgt für zusätzliche Pflege. Um die Durchblutung zusätzlich anzuregen, kann man die Füße während des Bades sanft massieren.

Ist die Haut schön eingeweicht, können trockene Hautschuppen bereits mit einem Peeling entfernt werden. Für hartnäckige Hornhaut kommt ein Bimsstein zum Einsatz. Danach bringt man die Fußnägel mit Nagelknipser und Feile in Form. Allerdings sollten sie nicht zu kurz und außerdem nur gerade abgeschnitten werden, um einwachsende Zehennägel zu verhindern. Zum Schluss werden die Füße mit einer reichhaltigen Lotion eingecremt. Für eine besonders intensive Pflege lässt man die großzügig aufgetragene Creme in dicken Socken über Nacht einziehen.

Wer unter Schweißfüßen leidet, sollte versuchen die Feuchtigkeitsbildung einzudämmen. Denn vor allem in dicken Socken und warmen Winterschuhen kann die Feuchtigkeit nicht mehr nach außen dringen und Bakterien können sich problemlos vermehren. Spezielle Fußpuder oder -deos sorgen hier für Abhilfe. Weiterhin sollte man so oft wie möglich barfuß laufen und die Füße jeden Abend waschen.

Wen hingegen kalte Füße plagen, der kann auf wärmende Fußcremes zurückgreifen. Menschen mit Eisfüßen leiden oft unter schlechter Durchblutung, die man jedoch durch Saunagänge oder Wechselduschen ankurbeln kann.


Bildrechte: Flickr Izabela Uhl - Professional Beauty | Fußpflege-Programm von Dorothea Drawz Thomas Ulrich CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.