Gesundheit: Der Handy-Nacken als Volkskrankheit

Smartphones haben die Welt revolutioniert. Immer erreichbar zu sein und überall mobil so gut wie alle Informationen zur Verfügung zu haben, hat nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch das ganze Leben verändert. Allerdings gibt auch gesundheitliche Auswirkungen: Viele Smartphone-User leiden unter dem sogenannten Handy-Nacken.

Beim typischen nach unten Blicken auf das Handy, wird die Muskulatur angespannt und die Schultern fallen nach vorne. Das belastet vor allem die Wirbelsäule im oberen Rücken- und Nackenbereich. Abhängig davon, wie stark der Kopf geneigt wird, können bei einer solchen geneigten Haltung bis zu 20 Kilogramm zusätzlich auf die Schulter und Nackenmuskulatur wirken. Bei dauerhafter Belastung können sogar die Bandscheiben verschleißen.Die Belastungen bei der Handynutzung sind also enorm.

Handy-Fasten ist für die meisten keine Option


Das Handy einfach zur Seite legen, was oft auch als „Handyfasten“ angepriesen wird, ist für die meisten keine Option. E-Mails checken, die neuesten Nachrichten und Fotos auf Instagram, WhatsApp oder Facebook ansehen oder selbst posten – das ist den meisten einfach viel zu wichtig. Manchmal geht es auch nur um einen schönen Zeitvertreib, zum Beispiel mit den beliebten kleinen Browsergames. Besonders gefragt sind aktuell 3D-Automatenspiele, die wie Gonzo's Quest oder Holmes And the Stolen Stones als Adventure-Games mit vielen Bonusfeatures daher kommen. Auch Live Black Jack ist stark im Trend. Die Games können entweder kostenlos in einer Demo-Version oder mit echtem Geld gespielt werden, was sich beispielsweise bei Betway live testen lässt.


Was kann am besten gegen den Handynacken unternommen werden?

Es gibt gleich mehrere gute Tipps gegen Handynacken und um Verspannungen der Muskulatur oder weitreichenderen Folgen des auf das Handy starren vorgebeugt werden kann, ohne gleich ganz auf das beliebteste Spiel- und Arbeitsgerät verzichten zu müssen.

Gymnastik, Sport und Lockerungsübungen


Gymnastische Übungen und Sport als Ausgleich. Mit speziellen Übungen lässt sich die Nacken- und Schultermuskulatur stärken. Das hilft dem Körper mit der Belastung beim ständigen Neigen des Blickes auf das Handy besser auszuhalten. Vor allem Dehnungs- und Lockerungsübungen bringen in akuten Fällen schnelle Hilfe. Sport als ganzes sorgt dazu für ein leistungsstärkeres Herz-Kreislaufsystem und für eine bessere Durchblutung, die auch der Nacken und Schultermuskulatur zu Gute kommt. Die Muskulatur wird zudem gestärkt und kann schon allein daher viel mehr aushalten.


Abwechslung tut gut


Abwechslung in die Haltung bringen ist immer eine gute Idee. Meist ist es die komplett einseitige Haltung beim Telefonieren, Spielen oder Nachrichten tippen, die zu großen Problemen führt. Ein einfacher Haltungswechsel führt automatische zur Anspannung anderer Muskelgruppen und damit zur Entlastung der zuvor beanspruchten. Also, wer es kann, darf das Handy auch gerne einmal in die andere Hand nehmen. Ansonsten heißt es: Immer wieder zwischendurch den Blick bewusst nach vorn zu richten und in die Ferne, vor allem auch weg vom Handy, zu schauen. Die Augen bekommen so eine kleine Pause und können sich entspannen. Ansonsten sollte probiert werden, die Augen anstatt den Kopf zu senken.

Wer nicht gerade unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder zu einem Termin ist, darf auch gerne einmal innehalten und die Augen entspannen, indem sie für einen Moment geschlossen werden. Das wirkt sogar ein wenig wie autogenes Training.

Beim Sitzen auf die Haltung achten


Wer hauptsächlich sitzt und dabei sein Handy nutzt, muss für eine gute Sitzhaltung sorgen. Das heißt vor allem gerade mit einer rückenfreundlichen Grundhaltung zu sitzen und dabei auch die Füße in natürlicher Position nebeneinander zu stellen. Nach einer gewissen Zeit sollte man aufstehen und sich ein wenig bewegen.

Das ist übrigens ein Rat, der schon so alt ist, wie es Bildschirmarbeitsplätze gibt. Leider wird er nicht befolgt, obwohl eine gesunde Haltung Wunder wirken kann und für einen lange funktionierenden Bewegungsapparat sorgen kann. Aber auch im Leben fern vom Handy sollten falsche Bewegungen vermieden werden. Wer zum Beispiel etwas schweres heben muss, sollte daran denken in die Knie zu gehen und dabei den Rücken gerade zu halten und somit vor allem die Bandscheiben zu schonen.
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