Hochzeit im Winter planen — Unsere Tipps

(Foto: unsplash.com)




Für viele Paare sind die warmen Sommermonate die geeignete Zeit, um sich das Ja-Wort zu geben. Doch selbst beim Standesamt müssen Termine viele Monate im Voraus reserviert werden, um tatsächlich die begehrten Wochenenden zu bekommen. Vieles spricht daher dafür, einen Blick auf eine Winter-Hochzeit zu werfen. Worauf ist bei der Planung zu achten, um hier den besonderen Anforderungen gerecht zu werden?

Was spricht nun eigentlich dafür, die eigene Hochzeit im Winter stattfinden zu lassen? Bereits bei der Buchung der Dienstleister werden die klaren Vorteile deutlich. Fotografen, Konditoren und Hoteliers sind zu dieser Zeit noch nicht ausgebucht. Während sie im Sommer oft mehrere Hochzeiten pro Woche zu bewältigen haben, ist ihr Terminkalender in den Wintermonaten noch offener. Die Planung des gesamten Fests kann somit leichter von der Hand gehen und auch die Kosten lassen sich durch die saisonale Verschiebung bisweilen reduzieren. Nicht zuletzt sprechen romantische Hochzeitfotos und eine sinnliche Dekoration dafür, den Winter als Termin für die Hochzeit nicht auszuschließen.

Ein Blick auf die Kleidung

Auf Instagram gibt es längst zahlreiche Fotos, auf denen Bräute im weißen Kleid vor einer winterlichen Landschaft posieren und sich perfekt in diese einfügen. Die Hochzeitstrends im letzten Jahr zeigten zudem, dass Bräute immer mehr mit der Tradition brechen und sich mehr trauen. Zum einen hat laut der Mode-Suchmaschine Lyst, die Suche nach Jumpsuits um 113% zugenommen. Für Frauen, die gerne ein Kostüm tragen möchten, empfehlen sich lange flauschige Ärmel. Aktuell präsentieren Modedesigner zudem einteilige Jumpsuits, die bei einer Hochzeit im Winter gut getragen werden können. Ergänzt mit einem zusätzlichen Oberteil können sie auch den kühlen Temperaturen erfolgreich die Stirn zu bieten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Brautkleider nun out sind. Denn auch die Nachfrage nach Brautkleidern mit langen Ärmeln sowie nach hochgeschlossenen Schnitten hat sich verdoppelt. Die Anzüge der Herren halten ohnehin warm genug, um den Tag darin zu verbringen. Im Vergleich zur Hitze von mehr als 30 Grad können die kühlen Temperaturen für Anzugträger sogar eine nette Abwechslung sein.

Den Termin richtig wählen

Es stehen ja einige Monate für die Terminwahl bereit, wenn die Hochzeit im Winter stattfinden soll. Das Augsburger Standesamt preist etwa die Zeitspanne von November bis März für alle Heiratswilligen an. Während Termine wie der 18.08.18 zuletzt eine Überbelastung für die Angestellten darstellten, herrscht im Winter gähnende Leere. Die Entzerrung des Terminkalenders, die eine winterliche Hochzeit mit sich bringt, kommt den Verantwortlichen somit absolut entgegen.

Weniger geeignet ist jedoch der Dezember, was die Planung der Hochzeit angeht. Dieser ist meist von Weihnachtsstress und anderweitigen Verpflichtungen erfüllt, die bereits genug Zeit in Anspruch nehmen. Damit sich wirklich alle Gäste voll und ganz auf die Feierlichkeiten einlassen können, empfehlen sich etwa die Monate Januar und Februar.

Der Traum der Berghütte

Was könnte romantischer sein, als in einer verschneiten Berghütte die eigene Hochzeit zu feiern? Durch die kurze Anfahrt mit dem Auto zum Alpenrand scheint dieses Ziel für viele sehr erstrebenswert. Doch während sich alle anderen Buchungen der Hochzeit im Winter leicht erledigen lassen, stellen Berghütten bislang ein rotes Tuch dar. Denn nicht nur Hochzeitsgesellschaften sind auf der Suche nach den begehrten Domizilen. Zur Jahreswende vermieten viele Besitzer ihre Berghütte an Personen, die den Silvesterabend besinnlich verbringen möchten. In den darauffolgenden Wochen sind häufig Wintersportler auf der Suche nach einer passenden Unterkunft. Berghütten müssen aus diesem Grund mindestens ein halbes Jahr im Voraus gebucht werden, um noch passende Angebote zu finden.

Wer sich nicht in die luftige Höhe der Alpen begeben möchte und in Augsburg bleibt, hofft trotzdem auf einen weißen winterlichen Schleier. Doch bereits die vergangenen Jahre mit den wenig konstanten Temperaturen im Winter zeigten, dass nicht ohne weiteres darauf vertraut werden kann. Letzten Endes gehört doch ein wenig Glück dazu, um die perfekte Kulisse für alle Hochzeitsfotos genießen zu können.
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