Immobilien: So finden Sie heraus, wie viel Ihr Haus wert ist

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Die drohende Insolvenz, die Trennung vom Partner oder der Todesfall eines Angehörigen können Gründe dafür sein, warum ein Haus verkauft werden soll. Dazu ist es wichtig, davor genau Bescheid zu wissen, welcher Preis tatsächlich verlangt werden kann. Denn man möchte ja das Objekt auf keinen Fall unter dem Marktwert veräußern. Jedoch wenn die Immobilie über dem Marktwert angeboten wird, riskiert man womöglich beim Verkauf des Anwesens einen Verlust. Käufer und Makler, welche auf der Suche nach einem Haus sind, vergleichen die Angebote und beobachten ständig den Markt. Ist der angebotene Verkaufspreis weit über dem Marktwert, schenken lediglich wenige Interessenten dem Angebot Beachtung. Das Risiko von einem lange dauernden Veräußerungsvorgang ist besonders hoch. Die Wahrscheinlichkeit, über dem Verkehrswert die Immobilie zu verkaufen, gilt eher als gering. Erfolgt bei dem Objekt keine Nachfrage und drängt die Zeit, wird man möglicherweise den Preis in Richtung Marktwert mindern. Allerdings kommt man durch den langen Angebotszeitraum in eine schlechte Verhandlungsposition. Dann können die Interessenten fragen, was an dem Gebäude nicht passt und weshalb es keiner kauft. Steht die Immobilie für eine lange Zeit leer, ist dies für die Bausubstanz ebenso nicht ideal. Es ist nämlich möglich, dass es in der kalten Jahreszeit zu Frostschäden kommt. Beim Haus ziehen die Wände Feuchtigkeit an, weil man es weder belüftet noch voll beheizt. Schließlich kann es passieren, dass das Objekt sogar erheblich unter dem Marktwert zu veräußern ist, da es zu lange angeboten wurde und keiner darin wohnte.

Wie die Bewertung einer Immobilie erfolgt

In den meisten Fällen zieht man beim Ermitteln des Wertes vom selbst genutzten Haus das Sachwertverfahren heran. Oftmals bietet es sich an hierfür einen kompetenten Partner, wie die Immobilienbewertung Berlin, heranzuziehen. Dabei besteht der Liegenschaftswert aus Werten, die voneinander unabhängig zu ermitteln sind. Hier geht es um den Bodenwert, den Bauwert des Gebäudes und den Bauwert der Außenanlage. Im Vergleichswertverfahren ermittelt man den Bodenwert. Dabei ist es möglich, Wertkorrekturen oder einen Bebauungsabschlag aufgrund von Minder- oder Mehrausnutzung der Bodenfläche zu berücksichtigen. Zu dem Bodenwert rechnet man den Sachwert der Außenanlage und den Sachwert des Hauses dazu.

Aspekte zur Bestimmung des Grundwertes

Die Mikrolage des Anwesens ist für den Verkaufspreis ein entscheidender Faktor. Befinden sich in der Nähe Kindergärten und Schulen? Wie viele Fahrzeugabstellplätze findet man? Wie leicht sind die öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar? Wo sind die nächsten Ärzte und Supermärkte? Das sind zum Beispiel Fragen, welche für den Kaufinteressenten wichtig sind und in die Bewertung mit einfließen. Sicherlich gibt es ebenso einen repräsentativen Aspekt, welcher den Grundwert bestimmt. Ist neben der Immobilie gleich ein Gewerbe mit viel Lärm oder liegt sie in einem ruhigen Viertel?

Faktoren zur Bewertung eines Objekts

Bei der Gebäudebewertung gilt der derzeitige Neubaupreis als Grundlage. Abschläge gibt es für das Alter, die Bauschäden, technische Mängel und anderes. Auf die eventuelle Restnutzungsdauer von der Immobilie hat der Zustand der Außenhaut, des Dachs, der Fenster und der Türen einen großen Einfluss. Umso länger die Restnutzungsdauer, desto höher ist auch der Wert des Objekts. Auch die Heizung spielt eine wichtige Rolle. Ein alter und nicht effizienter Heizkessel, der eventuell zum späteren Zeitpunkt auszuwechseln ist, kann ein paar Tausend Euro kosten. Gilt das Badezimmer als modern oder ist es vollständig zu modernisieren? In welchem Zustand befindet sich die Wasser- und Elektroinstallation? Ist bei der Wärmedämmung alles okay? Selbst der Grundriss vom Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus gilt als weiteres wertbestimmendes Kriterium. Es ist möglich, dass eine nicht ideale Anordnung der Räume zu einer deutlichen Minderung des Preises führt.

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