Internet of Things: So verändert es unser Leben

Vor nur kurzer Zeit war das Internet of Things noch ein abstraktes Konzept, nun nimmt es langsam Form an und dringt immer tiefer in den Alltag ein. Dennoch ist vielen das bahn-brechende Potential, das ihm innewohnt, nicht bewusst. Denn das Internet of Things ist in der Lage, nicht nur globale Probleme wie Klimawandel oder Epidemien zu lindern, son-dern erleichtert auch vielfach den Alltag des Einzelnen. Im Prinzip funktioniert das über die Verbindung fast aller elektronischer Geräte mit dem Internet, was eine bessere Vernetzung, einen Abgleich von Daten und eine schnellere Benachrichtigung über Veränderungen er-möglicht. Dieser Artikel erklärt, wo man in nächster Zukunft die Effekte des IoT sehen kann.

Mit dem IoT gegen Klimawandel

Die Abwanderung vom Land hin in große Städte ist ein globales Problem, denn das Stadt-leben birgt viele Gefahren für das Klima. Dennoch sind Metropolen auch Zentren der Inno-vation, und dieser Vorteil muss genutzt werden: Denn den einschneidenden Faktoren wie hohem Verkehrsaufkommen oder überflüssigem Stromverbrauch kann durch Mechanismen des Internet of Things entgegengewirkt werden. So haben Städte wie Barcelona oder Lon-don bereits mit Projekten vorgelegt, in denen mithilfe von IoT-Gadgets die Luftverschmut-zung gemessen und auf dieser Basis Maßnahmen eingeleitet werden. Außerdem können mit dem IoT Dinge wie Straßenbeleuchtung und Bewässerungssysteme nach Bedarf gere-gelt werden. Durch das Internet of Things entstehen also Smart Cities, die ihre Ressourcen schonend einsetzen und gleichzeitig den Bedürfnissen ihrer Bewohner gerecht werden.

IoT in den eigenen vier Wänden

Auch im eigenen Haus kann man mithilfe des IoT das Prinzip der Sparsamkeit vertreten. So kann man etwa die Heizung und das Licht von unterwegs bedienen, den Ofen per Smartphone-Befehl ein- und ausschalten und so weiter. Auch was die Sicherheit des Hau-ses angeht, ist das Internet of Things eine große Hilfe. So kann man heutzutage nicht nur eine Überwachungskamera kaufen, sondern diese auch so vernetzen, dass man jederzeit und von überall auf die Bilder zugreifen kann. Auch eine Alarmanlage ist mittlerweile dazu fähig, Benachrichtigungen an das eigene Handy und ggf. an die Behörden zu schicken, wenn unerwünschte Aktivitäten registriert werden.

Das Internet of Things im Gesundheitswesen

Einer der interessantesten Bereiche für das Internet of Things ist schließlich ohne Zweifel das Gesundheitswesen. Hier sind es vor allem sogenannte Wearables, die den Ärzten ei-ne bessere Überwachung der Patienten ermöglichen und ihnen erlauben, im Notfall schneller einzugreifen. Ein Patient nimmt seine Medikamente nicht? Er bewegt sich nicht ausreichend oder liegt ungewöhnlich lange im Bett? Hierzu kann ein Wearable dem Arzt Rückmeldung geben, der dann die notwendigen Schritte für den Patienten einleitet. Auch die Messung bestimmter Körperwerte wie Temperatur oder Blutzuckerspiegel hilft, Krank-heiten wie Diabetes oder Brustkrebs früher zu diagnostizieren und gibt dem Patienten da-mit bessere Behandlungschancen. Gut möglich also, dass die medizinische Versorgung durch das Internet of Things große Fortschritte macht.
So viele Möglichkeiten das IoT auch birgt, so wichtig ist es auch, dass mit den erhobenen Daten verantwortungsvoll umgegangen wird. Gerade gesundheitsbezogene Daten können beispielsweise von Versicherungen missbraucht werden und sind deshalb verlockend für Datenräuber aller Art. Deshalb gilt: Safety first – ist das gegeben, ist das IoT eine große Chance, unser Leben zu erleichtern.
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