Japan: Tipps für die erste Reise

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Bei Japan ist es so ähnlich wie bei den USA: Die meisten haben sich der Kultur bisher vor allem kulinarisch angenähert. Denn neben Burgern ist Sushi das absolute Trendfood. Kein Wunder: Die Reishäppchen mit rohem Fisch sind Köstlichkeiten, die nach allen Regeln der Kunst zubereitet werden müssen. Doch Japan hat wesentlich mehr zu bieten, als Gaumenfreunden aus Running Sushi Bars bekannt ist. Auch deshalb avanciert es in letzter Zeit zu einem der beliebtesten Reiseländer europäischer Touristen. Wer zum ersten Mal ins Land der Kirschblüten reist, für den ist eine Japan Rundreise besonders gut geeignet - vor allem, wenn sie bei nachhaltigen Anbietern wie Japaventura gebucht wird. Doch viele wollen Japan auf eigene Faust erkunden. Sie finden in diesem Artikel alle notwendigen Tipps, damit ihre Reise in dieses faszinierende Land zum vollen Erfolg wird

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Fortbewegung innerhalb des Landes: der Japan Rail Pass

Japan ist kein günstiges Land. Das gilt auch und vor allem für die öffentlichen Verkehrsmittel. Wer aus Umweltgründen nicht fliegen möchte, dem bleiben nur Bus und Bahn als Fortbewegungsmöglichkeiten zwischen den Städten. Da viele Touristen davon träumen, einmal in einem der Hochgeschwindigkeitszüge namens Shinkansen mitzufahren, fällt häufig die Wahl auf den Schienenverkehr. Um diesen möglichst kostengünstig zu nutzen, müssen Touristen vor der Reise nach Japan einen Japan Rail Pass beantragen. Für drei Wochen kostet dieser Pass über 400 € - ein stolzer Preis: Doch die Ersparnis wird schnell deutlich, wenn man bedenkt, dass eine Einzelfahrt von Tokio nach Kyoto bereits knapp 200 € zu Buche schlägt. Mit dem Japan Rail Pass kann beinahe das komplette japanische Zugsystem ohne Mehrkosten genutzt werden. Ein Pluspunkt: Die Reisenden sehen die wunderschöne japanische Landschaft am Fenster vorbeiziehen.

Reisezeiten beachten

Viele Touristen reisen im März oder April nach Japan, da um diese Zeit die Kirschbäume blühen. Es handelt sich hierbei um einen Naturspektakel, das nirgends so zelebriert wird wie in diesem Land. Damit die Japaner die Blüte in vollen Zügen genießen können, folgen Ende April bis Anfang Mai eine Reihe von Feiertagen aufeinander, die auch als Goldene Woche bezeichnet werden. Während dieser Woche hat fast ganz Japan frei - und fast ganz Japan macht sich auf Reisen. Touristen müssen deshalb besonders für diesen Zeitraum weit im Voraus buchen, um noch einen Platz in ihrer Wunschunterkunft oder in ihrem gewünschten Verkehrsmittel zu erhalten. Sitzplätze im Shinkansen sind hier häufig ausgebucht und auch Mietautos sind eine Rarität. Ein Vorteil der Goldenen Woche ist, dass die Hostels und Hotels nicht nur von ausländischen Touristen, sondern auch von den Japanern selbst bevölkert werden. Das erleichtert es wesentlich, mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu treten.

Sprachbarrieren: Übersetzer-Apps sind der Freund

Viele Japaner sprechen kein Englisch und diejenigen, die es sprechen, sind häufig zu schüchtern, es mit Touristen auszuprobieren. Wer nicht Japanisch spricht, fühlt sich deshalb schnell "lost in translation" . Dabei ist eine Kommunikation mit den Einheimischen ganz einfach: Reisende benötigen nur eine Übersetzer App - Google Translate reicht in den meisten Fällen völlig -, um Japanern ihr Anliegen klarzumachen. Dank der Spracherkennungsfunktion können beide Nationalitäten einfach in die App sprechen, welche die Übersetzung dann als Text oder Tonspur ausspuckt.

Selbstverständlich gibt es noch reihenweise weitere Tipps, die für einen Aufenthalt in Japan hilfreich sind. Zu empfehlen ist darüber hinaus auch die seite Japan-guide, die ausgesprochen vollständig ist und einen teuren Reiseführer wie etwa von Lonely Planet überflüssig macht.

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