Kann man mit Daytrading Karriere machen?

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Beim Daytrading werden im Vergleich zum normalen Trading die Positionen innerhalb eines Tages ausgeführt, egal ob es sich dabei um Sekunden, Minuten oder Stunden handelt. Im Prinzip geht es eigentlich nur darum, innerhalb von kurzer Zeit schnelle Gewinne mit eher geringen Kursveränderungen zu machen. Werden Positionen über Nacht (oder über einen noch längeren Zeitraum) gehalten, dann kann es zu Kurslücken kommen, die vor allem für Anfänger schwer zu kalkulieren sind, sowie auch zu viel höheren Kosten. Daytrading ist für viele Menschen ein Traum, um damit viel Geld zu verdienen, aber kann man damit überhaupt Karriere machen?

Wer Daytrading online lernen will, sollte sich allerdings erst einmal bewusst sein, dass man damit nicht sofort reich werden kann und dass zum Trading Fachwissen und Marktkenntnisse mit die wichtigsten Voraussetzungen sind. Ganz davon abgesehen, muss man natürlich auch diszipliniert vorgehen können, denn ohne Disziplin beim Trading ist ein langfristiger Erfolg so gut wie unmöglich. Anfänger können mit einem kostenlosen Demokonto ihre Daytrading Strategien testen und sich dabei gleichzeitig mit der Handelsplattform und ihren zahlreichen Funktionen vertraut machen.

Daytrading für Einsteiger

Zum Daytrading braucht man einen zuverlässigen Broker. Bei der Auswahl sollte das Hauptaugenmerk auf Kommissionen und Spreads liegen, sowie möglichst auch auf ein kostenloses Demokonto und Schulungsmaterial. Mit einem Demokonto und realistischen Handelsbedingungen wird risikolos mit virtuellem Geld getradet. Dadurch lernt man die Märkte und die möglichen Ansätze für die unterschiedlichen Trading Strategien sehr schnell kennen und kann dadurch natürlich auch viel vom „typischen Lehrgeld“ sparen. Je mehr Fachkenntnisse Trader haben, desto besser sind dann auch die Chancen, mit Daytrading Karriere zu machen.
Daytrading lernen ist mit etwas Geduld und Disziplin im Prinzip überhaupt nicht schwer. Es ist viel schwieriger, die eigenen Emotionen beim Trading unter Kontrolle zu halten. Vor allem Anfänger lassen sich noch sehr von ihren Gefühlen leiten und streben hohe Gewinne an. Wer allerdings wirklich profitabel traden will, muss erst einmal lernen, wie man gefühllos und frei von Aufregung oder Geldgier am Handel teilnimmt. Es ist natürlich ganz klar, dass jeder beim Trading Geld verdienen möchte, aber wer zu gierig ist, wird mit Daytrading sicherlich langfristig keine erfolgreiche Karriere machen können. Es ist empfehlenswert erst einmal die möglichen Verluste abzuwägen, bevor es an das Kalkulieren der Profite geht.

Was sind die wichtigsten Faktoren im Daytrading?

Obwohl im Daytrading die Positionen nur über einen kurzen Zeitrahmen gehalten werden, ist es für Anfänger ratsam, nicht zu viele Positionen zum gleichen Zeitpunkt zu eröffnen. Sie müssen lernen, den Überblick der offenen Positionen zu behalten, was mit täglicher Übung möglich ist. Je mehr man sich mit Daytrading beschäftigt, desto leichter lässt sich auch eine geeignete Handelsstrategie finden. Im Daytrading zählen Breakout und Scalping mit zu den meist verwendeten Strategien. Wichtig ist, dass auf die Risikostreuung und Money Management geachtet wird. Das Risiko kann gestreut werden, wenn z.B. an verschiedenen Märkten getradet wird und nicht nur an denen, die am volatilsten sind. Auch sollte nicht zu viel Kapital in nur eine einzige Position investiert werden.
Beim Daytrading sind die Kurse in Echtzeit extrem wichtig, sowie selbstverständlich auch eine schnelle Orderausführung. Auch wenn es sich „nur“ um eine sekundenlange Verzögerung handelt, kann dies für den Erfolg entscheidend sein. Bei der Suche nach einem Broker sollte deshalb auch auf diese Faktoren geachtet werden. Viele typische Fehler im Daytrading lassen sich vermeiden, wenn von Anfang an Wert auf eine Ausbildung als Trader gelegt wird. Das Wissen kann man sich in Seminaren, Webinaren, Videos und natürlich auch mit Fachartikeln bei den besten Brokern aneignen.

Daytrader als Beruf?

Die meisten Trader fangen erst einmal klein an und betrachten Daytrading eher als Hobby. Da im Prinzip für so gut wie jedes Hobby Zeit und Geld notwendig ist, stellt man sich dann durchaus die berechtigte Frage, ob man dieses Hobby nicht zum Beruf machen sollte. Sicherlich hört sich das fantastisch an, in den eigenen vier Wänden traden und damit noch viel Geld zu verdienen. Wer Daytrading zum Beruf machen will, sollte sich allerdings unbedingt darüber bewusst sein, dass in diesem Fall auch wirklich ausreichend Kapital zur Verfügung stehen sollte. Nicht jeder Mensch kann beispielsweise unter großem finanziellen Druck arbeiten und beim Traden müssen sowieso die Gefühle hervorragend unter Kontrolle gehalten werden. Wer hierzu nicht in der Lage ist, sollte deshalb Daytrading nicht zum Beruf machen. Außerdem kann auch das schönste Hobby keinen Spaß mehr machen, wenn man damit Geld verdienen oder sich damit täglich stundenlang beschäftigen muss.
Allerdings setzt Daytrading auch einen hohen Zeitaufwand voraus. Wer damit ernsthaft und vor allem auch profitabel seinen Lebensunterhalt verdienen will, muss sich intensiv mit Trading beschäftigen. Wer nur so nebenbei im Daytrading aktiv ist, kann in der Regel auch nicht erwarten, damit in kürzerster Zeit Karriere zu machen. Gegebenenfalls kann es natürlich auch der Fall sein, dass man mit dem „normalen“ Trading viel mehr Erfolg hat, als beim Daytrading.
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Berty Müller aus Augsburg - City | 19.09.2018 | 21:06  
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