Kostenlose Sim Karte bestellen

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Rund 57 Millionen Deutsche besitzen ein Smartphone, darunter auch immer mehr Jugendliche und Kinder. Gerade für sie wird das Handy aber nun des Öfteren zur Kostenfalle. Nutzer jeden Alters sollten daher sorgfältig vor der Bestellung einer Sim Karte den passenden Tarif auswählen.

Das Smartphone ist aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und tatsächlich lassen sich damit allerhand kreative sowie nützliche Ideen umsetzen, welche den Alltag erleichtern. Viele Verbraucher fühlen sich aufgrund des riesigen Angebots auf dem Markt aber mittlerweile überfordert. Es gibt Prepaid-Sim-Karten, Sim-Karten mit Vertrag oder welche, bei denen direkt das Smartphone inklusive ist und monatlich mit abgestottert wird. Zudem ist nicht immer ersichtlich, welcher Tarif zu welchem Netzanbieter gehört und wie hoch das inklusive Datenvolumen ist. Telefon-Flatrate, mobiles Surfen, SMS, Musikflat – wer unterschiedliche Mobilfunktarife vergleicht, stößt auf allerhand Begriffe und schnell herrscht beim Interessenten nur noch Verwirrung. Eine Verwirrung, die dazu führt, dass viele Menschen einen „falschen“ Tarif wählen. Sie zahlen beispielsweise jeden Monat für Funktionen drauf, welche sie überhaupt nicht nutzen. Oder sie verlieren den Überblick über die Kosten und erschrecken am Ende des Monats über die horrende Rechnung.

Immer mehr Jugendliche in der Schuldenfalle

Gerade Jugendliche überschätzen oft ihre finanziellen Möglichkeiten oder verlieren schlichtweg den Überblick über ihre laufenden Verträge und steuern somit direkt in eine Überschuldung – noch bevor sie überhaupt volljährig sind. Der Hauptgrund dafür ist laut Welt der Kauf eines neuen und entsprechend teuren Smartphones. Nicht selten liegen die Preise hier im hohen dreistelligen oder sogar vierstelligen Bereich und überschreiten damit das Budget der Käufer. Die Folge: Sie finanzieren das Handy, oft in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag und einer entsprechend langen Vertragsbindung. Entsprechend hoch ist das Risiko, die monatlichen Raten irgendwann nicht mehr bezahlen zu können, denn neben den monatlichen Vertragskosten und der Tilgung für das Smartphone, kommen dann manchmal noch Roaming-Gebühren oder Extrakosten für Leistungen hinzu, die nicht im Vertrag inbegriffen sind – SMS beispielsweise, Anrufe ins Ausland oder die Überschreitung des Inklusiv-Datenvolumens. Diese beispielhafte Schilderung macht deutlich, wie undurchsichtig viele Mobilfunkverträge heutzutage sind und weshalb immer mehr Menschen, nicht nur Jugendliche, wegen ihrem Smartphone in der Schuldenfalle landen.

Der Trend geht zurück zu Prepaid

Gerade für Nutzer ohne festes Einkommen ist es daher sinnvoll, anstelle eines laufenden Mobilfunkvertrags wieder zur klassischen Prepaid Sim Karte zu greifen. Als die ersten Handys kommerziell in Umlauf kamen, war Prepaid das Nonplusultra. Spätestens mit Einführung der Smartphones und des mobilen Internets war es vielen Menschen aber schlichtweg zu stressig, jedes Mal ihr Handy neu aufladen zu müssen oder gar zu riskieren, dass „unterwegs“ das Geld ausgeht. Immer mehr Personen griffen demnach zu Festverträgen und bis heute stellen sie die beliebtere Wahl dar – jedoch haben Verträge, wie bereits erwähnt, eben auch einen Haken und der liegt vor allem in den langen Vertragslaufzeiten von ein, zwei oder sogar mehr Jahren. Wer also nicht über ein festes und somit planbares Einkommen oder entsprechende finanzielle Rücklagen verfügt – oder wer sein Handy nur selten beziehungsweise für einen befristeten Zeitraum nutzt – für den stellt Prepaid oft die sinnvollere, transparentere sowie weniger riskante Variante dar.

Die Grenzen zwischen Prepaid und Postpaid verschwimmen

Transparenz bietet eine Prepaid Sim Karte insofern, als dass für den Nutzer nur dann Kosten entstehen, wenn er sein Smartphone auch tatsächlich nutzt, sprich telefoniert, SMS schreibt oder mobile Daten verwendet. Zudem bezahlt er dieses „Kontingent“ vorab und wenn es aufgebraucht ist, entstehen nicht automatisch neue Kosten, sondern das Handy funktioniert schlichtweg nicht mehr. Die Kosten bleiben somit übersichtlich und flexibel steuerbar. Dennoch sind die Zeiten, in welchen der Nutzer einer Prepaid Sim Karte zur Tankstelle, dem Telekom-Shop & Co fahren musste, um sein Guthaben aufzuladen, endgültig vorbei. Stattdessen funktioniert diese immer häufiger online oder direkt mit dem Handy via SMS beziehungsweise Anruf. Im Trend liegt zudem die Buchung von Paketen, ähnlich einem Mobilfunkvertrag. Bei Lebara können die Nutzer zwischen verschiedenen Tarifen wählen, beispielsweise drei Monate lang 1,5 Gigabyte Datenvolumen, 200 Minuten für nationale Anrufe und 50 Minuten für internationale Telefonate. So muss der Besitzer der Sim Karte innerhalb dieser drei Monate nicht ständig sein Smartphone neu aufladen, genießt aber dennoch die Vorteile der Prepaid Sim Karte wie Kostenkontrolle, Flexibilität, Individualität und die fehlende Grundgebühr.

Kostenlose Sim Karte mit Guthaben kaufen

Letzterer ist auch der Grund dafür, weshalb Prepaid Tarife oft günstiger sind als Festverträge. Sie besitzen keine Grundgebühr und der Verbraucher zahlt nicht für Funktionen, welche er überhaupt nicht nutzt. Stattdessen entstehen nur Kosten für die tatsächliche Nutzung und der Besitzer der Sim Karte kann frei entscheiden, wann er welchen Tarif bucht – ohne Vertragslaufzeiten. Zudem ist die Sim Karte selbst nicht nur kostenlos erhältlich, sondern verfügt sogar noch über ein Inklusivguthaben, mit welchem der Nutzer direkt den gewählten Tarif buchen oder sein Handy mittels SMS beziehungsweise Anruf aufladen kann. Diese Vorteile sind der Grund dafür, weshalb die Prepaid Sim Karte trotz der steigenden Beliebtheit von Festverträgen nicht vom Markt verschwindet und stattdessen für immer mehr Nutzer wieder interessant wird – vor allem, aber eben nicht nur, für Jugendliche oder Kinder, damit deren Eltern den Überblick behalten können.
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