Mit diesen Dämmungstipps sparen Sie Geld!

(Foto: unsplash.com)

Heizkosten fressen die sprichwörtlichen Haare vom Kopf. Doch anders als Eigenheimbesitzern steht es Mietern nicht frei, die Verbesserung des Wärmeschutzes eigenhändig in die Wege zu leiten. Dennoch kann die Brieftasche mit kleinen Kniffen geschlossen bleiben. Wir haben uns die besten Dämmungstipps angesehen!

Mietwohnungen als Kostenfalle

Die Zimmer sind hoch, die Fenster groß, es möchte einfach nicht gemütlich werden. Gerade Mieter in alten Häusern staunen jährlich über die immensen Kosten, die ihre Heizung verursacht. Doch während das Gerät auf Hochtouren arbeitet, stellt sich kein wohliges Gefühl ein. Kein Wunder: Der Großteil der Wärme wandert umgehend nach draußen!

Wer keinen unnötigen Streit mit dem Vermieter sucht und auf einen baldigen Umzug verzichtet, ist gut beraten, um die Ecke zu denken. Eine schlechte Verglasung, undichte Fensterrahmen oder Rollladenkästen können zwar nicht einfach ausgetauscht, die aus ihnen resultierenden Nachteile aber immerhin eingeschränkt werden.

Vorhänge und Folien reduzieren Wärmeverluste

Dämmwirkung leicht gemacht: Ein schwerer Vorhang minimiert nächtliche Wärmeverluste um knapp 5 Prozent. Möchte außerdem Energie gespart werden, sollte über die Anbringung von Jalousien, Klapp- oder Rollläden nachgedacht werden. Bei Klagen über Zugerscheinungen an den Kästen empfiehlt sich der Einsatz von bürstenartigen Dichtungen.

Mit der Hilfe von Fensterfolien können die Wärmeverluste sogar um bis zu 50 Prozent verringert werden. Sie werden über den Fensterrahmen gespannt und erzeugen eine isolierende Luftschicht zwischen Glas und Folie. Der Nachteil: Wer das Fenster täglich in Gebrauch hat, könnte die Folie eher früher als später ruinieren. Da jedoch gerade einmal 5 Euro pro Quadratmeter zu Buche stehen, lohnt sich der jährliche Wechsel auch für das kleine Budget.

Zugluftstopper und Heizkörperdämmplatten versprechen Rettung

Eigentümer klagen über die strengen EnEV-Vorgaben und zögern die Rundumsanierung so weit raus wie möglich. Kein Problem für findige Tüftler, die auf ihre aktuelle Situation einzuwirken wissen. Etwa mit Zugluftstoppern, die eine unangenehme Luftzirkulation behindern und vor die Tür gelegt werden können. Oder mit Heizkörperdämmplatten, sich hinter den Heizkörper kleben lassen und die Wärmestrahlung in den Raum reflektieren. Der Fantasie sind auch bei der Quasi-Renovierung keine Grenzen gesetzt.

Wann kommt der Vermieter ins Spiel?

Traurig, aber wahr: Der Vermieter sitzt am längeren Hebel. Bei kontinuierlichen, möglicherweise gar schlimmer werdenden Problemzonen liegt es an ihm, zur Tat zu schreiten und den Mietparteien unter die Arme zu greifen. Vielleicht finden sich unkomplizierte Lösungen wie günstige Eingangstüren auf www.sparfenster.de, moderne Wärmeschutzfenster mit mindestens zwei Glasscheiben oder effizientere Heizsysteme für die jeweiligen Wohnungen. Wer langfristig plant, spart auch als Vermieter eine Menge Geld.
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