Todesfall: Worum muss sich gekümmert werden?

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Egal, ob ein Todesfall plötzlich oder mit Vorahnung passiert. In erster Linie verspüren viele Menschen eine Leere und wissen nicht, wie weiter verfahren werden soll. Daher können Sie einen kurzen Überblick über die Pflichten, die in diesem Fall aufkommen, gut gebrauchen.

Kurz nach dem Tod

Kurz nach dem Tod eines Menschen muss ein Arzt gerufen werden, der den Tod bestätigt und einen Totenschein ausstellt. Daraufhin sollten wichtige Unterlagen wie der Personalausweis und die Geburtsurkunde gesucht und Verfügungen wie Testamente bereitgelegt werden.

Nach einigen Tagen

Nach einigen Tagen sollte ein Bestattungsinstitut gewählt werden. Auf bestattungsvergleich.de lässt sich dies mittlerweile bequem online machen. Auch die Auswahl des Sarges, wenn kein Wunschsarg festgehalten wurde, sollte in dieser Zeit erfolgen. Der Verstorbene wird innerhalb von kurzer Zeit in eine Leichenhalle überführt und Hinterbliebene müssen den Sterbefall an das Standesamt melden. Zudem müssen sämtliche Krankenkassen und Versicherungen wie auch der Arbeitgeber des Verstorbenen informiert werden. Holen Sie sich bei all diesen Pflichten am besten Hilfe.

Die Zeit vor der Trauerfeier, Beerdigung oder Bestattung

Wenn nicht schriftlich festgehalten, müssen die Hinterbliebenen die Form der Bestattung auswählen. Zudem muss über den Ort bestimmt und ein Termin für die Bestattung beim Friedhofsträger gemacht werden. In einigen Fällen wird zu diesem Zeitpunkt auch eine Todesanzeige veröffentlicht. Für die Trauerfeier muss zudem eine Gaststätte gefunden werden, in dem das Totenmahl oder Kaffee und Kuchen serviert werden kann.

Nach der Trauerfeier

Die Pflichten sind nach der Trauerfeier leider noch nicht vorbei. Oftmals werden Danksagungskarten an Gäste und Mittrauernde verschickt. Zudem müssen laufende Zahlungen des Verstorbenen abgebrochen werden, darunter fallen auch Kosten wie die Miete, Mitgliedschaften in Vereinen, Abonnements und andere Verträge.
Mit anderen Dokumenten, die auch im Nachhinein noch wichtig sein könnten, wie zum Beispiel die Grabnutzung und Pflege, sollte eine Akte angelegt werden. Auch die Wohnung des Verstorbenen muss gekündigt, geräumt und geputzt werden.
Nach etwa 6 Wochen wird das Grab zum ersten Mal aufgeräumt und im Idealfall ein Grabpflegeplan mit Hinterbliebenen erstellt. Der Grabstein kommt nach etwa 6 Monaten dazu, wenn er vorher noch nicht geplant wurde.

Der Tod hat für uns Menschen in erster Linie die Assoziation mit Trauer. Wie aber deutlich wird, ist es vor allem auch unfassbar viel Organisation, die neben der Trauer bewältigt werden muss. Bei durchschnittlichen Kosten von 7600 Euro für eine Beerdigung in Deutschland muss zudem darauf geachtet w erden, dass jegliche Kosten getragen werden können, um dem Verstorbenen einen würdigen Abschied zu ermöglichen.
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