AfD-Parteitag in Augsburg: Fenster am Polizeipräsidium beschädigt

Unbekannte haben ein Fenster am Polizeipräsidium in Augsburg beschädigt. (Foto: Symbolbild / Jaromír Chalabala-123rf.com)

Unbekannte haben am Freitag ein Fenster am Polizeipräsidium beschädigt. Die Beamten sehen einen Zusammenhang mit dem Parteitag der AfD, der am Wochenende in Augsburg stattfindet.

Seit Freitag, 15 Uhr, ist die Anschlussstelle Augsburg-Messe der B17 und die Friedrich-
Ebert-Straße zwischen Bergiusstraße und dem Alten Postweg wegen des Parteitags gesperrt. Diese Sperrungen werden bis Sonntagabend aufrecht erhalten.

Bis jetzt mussten sieben Fahrzeuge in der Firnhaberstraße abgeschleppt werden, die
trotz Halteverbots dort parkten, berichtet die Polizei.

An der Staatsstraße 2380 bei Bobingen an zwei Eisenbahnbrücken, an einem Trafohaus an der B 17 bei der Anschlussstelle Göggingen und an einem Stromkasten in der Rumplerstraße stellte die Polizei Sachbeschädigungen durch Graffiti mit dem Bezug zum Parteitag fest.

Am Dienstgebäude des Polizeipräsidiums wurde ein Fenster im dritten Stock, welches zur Gögginger Straße zeigt, mittels eines unbekannten Gegenstandes beschädigt.

Die Polizei ist inzwischen mit starken Kräften im Stadtgebiet Augsburg präsent. Im Rahmen von präventiven Kontrollmaßnahmen wurden bei mehreren Personen die Personalien festgestellt. Außerdem suchten Einsatzkräfte zahlreiche relevante Örtlichkeiten nach potentiell gefährlichen Gegenständen ab.

Die Augsburger Polizei erhielt nach eigenen Angaben belastbare Hinweise darauf, dass eine 27-jährige Stuttgarterin am kommenden Wochenende in Augsburg Straftaten begehen werde. Aufgrund der Gesamtumstände wurde daher bei der Stadt Augsburg beantragt,
gegen sie ein Aufenthalts- und Betretungsverbot zu erlassen. Dem Antrag kam die Stadt Augsburg nach, und erließ am 25. Juni  gegen die Baden-Württembergerin ein Aufenthaltsverbot für das Stadtgebiet Augsburg für den Zeitraum vom 29. Juni  bis 1. Juli.

Das Bayerische Verwaltungsgericht in Augsburg bestätigte inzwischen das Verbot der Stadtverwaltung. "Sollte die Dame trotzdem in Augsburg angetroffen werden, droht Ihr ein Bußgeld sowie die Durchsetzung des Bescheides durch die Polizei", so der Bericht der Polizei. (pm)
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