Anklage wegen Volksverhetzung - Der AfD-Parteitag in Augsburg hat nun ein Nachspiel vor Gericht

Der Bundesparteitag der AfD sorgte im vergangenen Sommer in Augsburg für viel Protest gegen rechte Hetze. Wie nun bekannt wurde, hatte ein AfD-Parteitags-Teilnehmer offenbar ein Plakat bei sich, auf dem die Verfolgung der Juden während der Herrschaft des Nationalsozialismus verharmlost wurde. (Foto: Patrick Bruckner)

Die AfD veranstaltete im vergangenen Sommer - begleitet von viel Protest gegen rechte Gewalt und Hetze - ihren Bundesparteitag in Augsburg. Am Freitag muss sich nun ein AfD-Parteitagsteilnehmer vor Gericht verantworten.

Der inzwischen 60-Jährige war Teilnehmer des AfD-Bundesparteitags. Dem Angeklagten wird nun vorgeworfen, ein Plakat bei sich gehabt zu haben, auf dem die Verfolgung der Juden während der Herrschaft des Nationalsozialismus verharmlost wurde.

Eine gleich aussehende Darstellung soll er auch noch über Twitter veröffentlicht haben.

Gegen einen gegen ihn erlassenen Strafbefehl, mit einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro hat er Einspruch eingelegt. Aus diesem Grund kommt es nun zur Verhandlung. Der Mann steht am Freitag wegen "Volksverhetzung in zwei tatmehrheitlichen Fällen" vor Gericht. (jaf)
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