"Christoph 40" wird fünf Jahre alt: 6726 Mal im Einsatz

6726 Mal startete der Augsburger Hubschrauber der ADAC-Luftrettung "Christoph 40" in den vergangenen fünf Jahren und kam über 6200 Patienten zu Hilfe. Foto: Markus Winkler

6726 Einsätze und über 6200 Patientenversorgungen: Das ist die Bilanz des Augsburger Hubschraubers der ADAC-Luftrettung nach fünf Jahren. Am 28. Januar 2014 begann "Christoph 40" seinen Dienst.

Seitdem heben Crews vom höchsten Dachlandeplatz in Deutschland am Klinikum Augsburg aus 58 Metern zu ihren oft lebensrettenden Einsätzen ab. Im vergangenen Jahr wurden die Hubschrauberbesatzungen 1456 Mal alarmiert und halfen 1362 Patienten. Damit nahm das Einsatzaufkommen geringfügig um 3,4 Prozent ab. 1285 Alarme, oder 88,3 Prozent, waren sogenannte "Primäreinsätze": In diesen Fällen hat "Christoph 40" entweder die Funktion des schnellen Notarztzubringers, den Kliniktransport führen jedoch die Rettungswägen durch, oder die Hubschraubercrew übernimmt neben der Behandlung auch den Flug in eine weiter entfernte Fachklinik.

61 der Einsätze, das entspricht 4,2 Prozent, waren Sekundärtransporte, bei denen ein Patient in ein Spezialklinikum mit erweiterten Therapiemöglichkeiten gebracht wurde. Bei 110 Flügen handelte es sich um falschen Alarm oder sonstige Einsätze. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten.

Bundesweit Einsatzursache Nummer eins der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung waren mit 48 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In elf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen, zum Beispiel Schlaganfällen, gerufen und in 13 Prozent der Fälle waren Freizeitunfälle, das beinhaltet Sport- und häusliche Unfälle, die Einsatzursache.

Bei lediglich elf Prozent der Einsätze wurden die Besatzungen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent auch dieses Jahr wieder deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa bei jedem zwölften Patienten handelte es sich um Kinder oder Jugendliche. (pm)
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