Er wollte Frau und Hund retten: Familienvater ertrinkt in Wasserwalze

Mit einem Hubschrauber wurde der Familienvater noch in die Uniklinik geflogen; dort starb er. (Foto: Foto: Markus Höck)
Münster: Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr ging eine Familie mit ihren beiden Hunden zwischen Münster und Lech spazieren. An einer Brücke über einen Altwasserarm der „Münsterer Alte“ sprang ihr Berner Sennenhund ins Wasser. An diese Stelle befindet sich jedoch eine gefährliche Wasserwalze, aus der sich der Hund augenscheinlich nicht befreien konnte. Immer wieder wurde das kräftige Tier unter Wasser gezogen. Die 39-jährige Mutter sprang nun auch in den Fluss, um den Vierbeiner zu retten. Da auch sie in die  Wasserwalze geriet, sprang ihr Mann  hinterher. Dem 42-Jährigen gelang es, zusammen mit der 14-jährigen Tochter, die einen Ast zureichte, die Mutter aus dem Wasser zu retten. Die beiden anderen Kinder liefen derweil davon, um weitere Hilfe zu holen.

Der Vater schaffte es jedoch nicht, sich anschließend noch selbst aus der Wasserwalze zu befreien. Letztlich gelang es Mutter und Tochter, den bewusstlosen Mann ans Ufer zu ziehen. Dortbegannen sie mit der Reanimation. Der Bewusstlose wurde noch mit einem Hubschrauber in die Uniklinik Augsburg geflogen, wo er dann jedoch verstarb. Der Hund war abgetrieben worden und wurde später verendet geborgen.
Die Kripo hat die Ermittlungen zu dem tragischen Unglücksfall aufgenommen. 
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