Fall des verschwundenen Königsbrunner Zwergponys "Samy" hat Nachspiel vor Gericht

Zwergpony Samy wurde im Frühjahr 2019 vermisst. Nun wird der Fall vor Gericht verhandelt. (Foto: Alexander Hartmann)

Das Königsbrunner Zwergpony "Samy" wurde im Frühjahr vermisst. Eine entsprechende Suchmeldung wurde tausendfach auf Facebook geteilt. Nun landet der Fall vor dem Augsburger Amtsgericht.

Die Geschädigte hatte, der Gerichtsvorschau zufolge, ihr Pferd im Hof eines Dritten untergebracht. Gegenüber dem Angeklagten habe sie angekündigt, ihr Pferd abholen lassen zu wollen. Dies habe der Angeklagte allerdings verhindern wollen, da die Geschädigte noch 4.000 Euro Schulden offen hatte, erläutert das Amtsgericht. "Deswegen verbrachte er das Pferd vom Hof und gab gegenüber der abholenden Person an, dass das Pferd entlaufen sei", so die Anklage.

Allerdings habe er wenig später in Aussicht gestellt, er werde das Tier herausgeben, wenn die Geschädigte ihre Schulden bezahlen würde.

Nachdem der Angeklagte gegen einen Strafbefehl (Geldstrafe 4.500 Euro) Einspruch eingelegt hat, muss er sich nun wegen des Verdachts auf Unterschlagung in Tateinheit mit Nötigung vor Gericht verantworten. Die Verhandlung findet am kommenden Mittwoch statt. (pm)
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