Geschwindigkeitskontrollen auf B2 und B300

(Foto: © Bayerische Polizei)

Äußerst unterschiedliche Ergebnisse ergaben zwei Geschwindigkeitsmessungen der Polizei im Augsburger Umland. Zwar fuhren bei beiden Radarkontrollen einzelne Fahrer deutlich zu schnell, Unterschiede gab es jedoch in der Höhe der beiden Beanstandungsquoten.

Die erste Geschwindigkeitsmessung fand bereits am Freitag ab 20.45 Uhr bis 3 Uhr morgens auf der B2 in Fahrtrichtung Donauwörth statt. Insgesamt wurden hier 1800 Fahrzeuge gemessen, wobei die Geschwindigkeit bei 145 Fahrern überhöht war und 111 davon noch mit einer Verwarnung davonkommen. 34 der Kontrollierten werden angezeigt und gegen einen wurde ein Fahrverbot ausgesprochen, da er mit 106 km/h bei 60 km/h unterwegs war. Die Polizei gibt in ihrem Bericht an, dass die resultierende Beanstandungsquote von 8% für diese Kontrolle deutlich erhöht sei. 

Die zweite Geschwindigkeitsmessung fand am Sonntag von 14.30 bis 20 Uhr abends auf der B300 bei Kühbach in Fahrtrichtung Aichach statt. Hier wurden 2400 Fahrzeuge gemessen, wobei lediglich 51 Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren, was eine Quote im Normbereich von leicht über 2% ergibt. 32 Fahrer erhielten eine Verwarnung, 19 eine Anzeige und gegen zwei werden Fahrverbote ausgesprochen. Auch hier gab es wieder einen unrühmlichen "Spitzenreiter", er war bei erlaubten 100 km/h mit 147 unterwegs. (pm)
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