Messerattacke am Augsburger Rathausplatz: 19-Jähriger verletzt 25-Jährigen lebensgefährlich

Ein 19-Jähriger hat laut Polizei mit einem Messer einen 25-Jährigen lebensgefährlich verletzt. Die Tat ereignete sich am Samstag nahe dem Rathausplatz in Augsburg. (Foto: Symbolbild / melpomen 123rf.com)

Ein 19-jähriger Augsburger hat am Samstag am Rathausplatz laut Polizei versucht, mit einem Messer einen 25-Jährigen zu töten. Gegen den mutmaßlichen Täter wurde Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt.

Gegen 23.25 Uhr kam es am Eisenberg nahe des Rathausplatzes, zu einer Auseinandersetzung zweier Personengruppen, wie die Polizei berichtet.

Im Verlauf des Streits fügte ein 19-jähriger Augsburger einem 25-jährigen Syrer mit einem Messer eine Stichverletzung im Oberkörper zu, so dass dieser mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Einen 18-jährigen Syrer verletzte der 19-Jährige ebenfalls mit dem Messer am rechten Arm. Der 18-Jährige erlitt eine Schnittwunde, konnte jedoch nach ambulanter Versorgung der Wunde wieder entlassen werden.

Nach eingegangener Mitteilung am Polizeinotruf begaben sich insgesamt 13 Streifenbesatzungen zum Tatort. Trotz des Gerangels mehrerer Personen konnten die eingesetzten Polizeibeamten den 19-Jährigen ergreifen und sofort fixieren.

Ein ebenfalls 19-Jähriger aus der Gruppe des Täters trat den Polizeibeamten sofort aggressiv gegenüber und musste mittels unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht werden. Er leistete massiven Widerstand bei der anschließenden Fesselung, wodurch zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

Die Ermittlungen hat die Kripo Augsburg übernommen. Der 19-jährige Augsburger wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wegen des versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erließ und anschließend in Vollzug setzte.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und / oder sachdienliche Angaben zu diesem Fall machen können, werden gebeten, sich bei der Kripo Augsburg unter Telefon 0821/323-3810 zu melden.

"Nähere Einzelheiten, insbesondere zum Motiv des Täters, können derzeit nicht bekannt gegeben werden, da diese noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind", so die Polizei. (pm)
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