Nach FCA-Spiel gegen Mainz: Raub eines Fanschals führt zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr

Die Tat ereignete sich am Samstagabend nach dem Spiel des FC Augsburg gegen Mainz 05. (Foto: Valterio D'Arcangelo)

Von einer tätlichen Auseinandersetzung nach dem Spiel des FC Augsburg berichtet die Bundespolizei am Montag. 

Dem Streit, der zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr führte, sei "der Raub eines Fanschals" vorausgegangen, so die Polizei.  Die Tat ereignete sich dem Bericht zufolge am Samstagabend, als zahlreiche Fußballfans sich auf der Rückreise in einem Zug von Augsburg in Richtung Würzburg befanden. 

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte gegen 19.15 Uhr die Bundespolizei darüber, dass es im Zug von Augsburg in Richtung Würzburg am Haltepunkt Otting-Weilheim zu einer Auseinandersetzung zwischen Fußballfans gekommen sei. Alarmierte Streifen der Bundes- und Landespolizei eilten zu dem Haltepunkt. Erste Befragungen vor Ort ergaben, dass mehrere Mainzer Fans zwei Augsburger Fußballanhängern einen Fanschal entwendeten und anschließend auf die beiden Geschädigten eingeschlagen haben sollen.

Die etwa 350 Reisenden, darunter 135 Fußballfans, mussten am Bahnhof Treuchtlingen den Zug verlassen. Während des Ausstiegs und Überprüfung der Fahrgäste seien die fünf Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 24 Jahren durch Zeugen wiedererkannt worden.

Im Zug fanden die Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei den gestohlenen Fanschal und eine geringe Menge Betäubungsmittel. Zudem waren die Scheiben des Zugs beschmiert und beklebt.

"Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr", betont die Polizei. Ein verletzter Augsburger Fußballanhänger habe zudem in eine Klinik gebracht werden müssen, der zweite begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.

Die Bundespolizei leitete gegen die fünf Beschuldigten Ermittlungsverfahren wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung sowie gegen die bislang unbekannten Täter Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. (pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.