Nach Zugunglück: Beeinträchtigungen dauern jetzt sogar bis Freitag an

Nach der Entgleisung eines Güterzuges am Oberhauser Bahnhof dauern die Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr bis Freitag an. (Foto: Kristin Deibl)

Ursprünglich sollten die Einschränkungen für den Regional- und Fernverkehr nach dem Zugunglück mit drei entgleisten Güterwaggons am Oberhauser Bahnhof nur bis Dienstag andauern. Nun dauern die Reparaturen voraussichtlich  bis Freitag an.

Die Züge zwischen Augsburg Hbf und Nürnberg Hbf verkehren derzeit in einem Zwei-Stunden-Takt. Die in Donauwörth beginnenden Regionalzüge enden weiterhin in Gersthofen und Züge des Allgäu Franken Express verkehren auf dem Regelweg.

Auf dem Streckenabschnitt Augsburg Hbf - Donauwörth wird folgende Alternative angeboten:
Ab Augsburg Hbf mit der Straßenbahnlinie 4 bis zur Endhaltestelle Oberhausen Nord P+R. Ab dort pendeln zwei Busse ohne festen Fahrplan nach Gersthofen. Die Fahrkarten der Deutschen Bahn sind für diese Fahrten in der Straßenbahnlinie 4 für die Dauer der Störung freigegeben. Die Reisezeit verlängert sich durch diesen Reiseweg um circa eine Stunde.

Die Züge der Agilis sind auf den Abschnitten Donauwörth - Ingolstadt Hbf und Donauwörth - Günzburg für Reisende mit DB-Fahrkarte mit Ziel­rich­tung Augsburg oder München für die Dauer der Störung freigegeben.

Ebenso sind die Züge der Bayerische Regiobahn (BRB) auf dem Abschnitt Ingolstadt - Augsburg für Reisende mit DB-Fahrkarte mit Ziel­rich­tung Augsburg für die Dauer der Störung freigegeben.

Ursache für den entgleisten Güterzug steht offenbar fest

Die Ursache für die Entgleisung steht nun wohl fest. Die ersten Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass ein Bremskeil auf den Gleisen war, der dort nicht hingehörte. Unklarheit herrsche nach Angaben der Polizei noch darüber, ob ein Mitarbeiter der Bahn oder technisches Versagen dafür verantwortlich ist. Die Ermittlungen dauern noch an. (pm/pb)
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