Neue Familienministerin Giffey hat Erdung zur Kommunalpolitik, die sie braucht

Ulrike Bahr kommentiert die Aufstellung des neuen SPD-Kabinetts in Berlin. (Foto: Susie Knoll)
Die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr kommentiert die Aufstellung des neuen SPD-Teams in der Bundesregierung:

"Andrea Nahles und Olaf Scholz haben eine kompetente Mann- und Frauschaft aufgestellt, die im Kabinett für die SPD-Themen kämpfen wird. Drei Frauen und drei Männer rücken für die SPD ins Kabinett, wir haben also am Tag nach dem Internationalen Frauentag gezeigt, wie man für Gleichberechtigung sorgen kann.
Die neue Familienministerin Franziska Giffey war bisher Bürgermeisterin des großen Stadtbezirks Berlin-Neukölln. Dort leben etwas mehr Einwohner als in Augsburg, nämlich 330.000. Rund 40 Prozent der Einwohner dort haben Migrationshintergrund, sie stammen aus rund 150 verschiedenen Nationen. Auch dies ist ähnlich wie in Augsburg und dies sind immer auch große Herausforderungen. Von daher hat sie die nötige politische Erdung zur Kommunalpolitik, die sie für ihr Amt braucht. Mit ihren Erfahrungen von guter sozialdemokratischer Familien- und Bildungspolitik, auch gerade für bildungsferne Familien, wird sie sicher eine gute Familienministerin sein. In ihrer heutigen Vorstellung in Berlin sagte sie „Es kommt nicht darauf an, wo man herkommt, sondern was oder wer man sein will“. Sowohl als familienpolitische Sprecherin der bayerischen Landesgruppe als auch als Mitglied des Familienausschusses freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.
Die Ankündigung des designierten Arbeits- und Sozialministers Hubertus Heil, der im vergangenen Sommer hier in Augsburg in der Kälberhalle bei vielen Genossen einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, dass er als erstes das Thema „Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit“ in Angriff nehmen will, gefällt mir gut.
Jetzt geht es darum, unsere gute Politik für die BürgerInnen umzusetzen."
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